LokalesVaihingenVKZ-Weihnachtsaktion

Bei der Spendenaktion 2025 der Vaihinger Kreiszeitung kommen knapp 30.000 Euro zusammen

Leser und Leserinnen unserer Zeitung und hiesige Banken haben bei der VKZ-Spendenkation 2025 viel Geld gespendet. Bei der Diakonischen Bezirksstelle in Vaihingen und dem Förderverein des Vaihinger Enztalbads ist die Freude groß. 

  • Reger Trainingsbetrieb im Hallenbad.  Foto: p

    Reger Trainingsbetrieb im Hallenbad. Foto: p

  • Mitarbeitende der Tafel danken stellvertretend für das ganze Team den Spenderinnen und Spendern.  Foto: p

    Mitarbeitende der Tafel danken stellvertretend für das ganze Team den Spenderinnen und Spendern. Foto: p

  • vkz spendenaktion

Vaihingen (sr). Die Spendenaktion 2025 der Vaihinger Kreiszeitung endete am Dreikönigstag mit der stattlichen Spendensumme von 29 485 Euro. Mit ihren Geldbeträgen haben die VKZ-Leser und -Leserinnen und hiesige Banken die Diakonische Bezirksstelle Vaihingen und den Förderverein Enztalbad unterstützt. Die Diakonische Bezirksstelle freut sich über „9985 Euro Hoffnung“, der Förderverein Enztalbad über 19 500 Euro, „weit mehr als in den kühnsten Träumen erhofft“.

„Wir sagen von Herzen Danke.“

Diakonische Bezirksstelle Vaihingen

„9985 Euro. Keine runde Zahl – aber eine, die uns berührt. Denn hinter jeder einzelnen Spende steht ein Mensch. Und hinter dieser Summe ganz viel Solidarität“, schreibt Andrea Magenau, Geschäftsführerin der Diakonie. „Mit der VKZ-Spendenaktion konnten 9985 Euro für den Nothilfefonds gesammelt werden. Dafür bedanken wir uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, die mit ihrem Beitrag gezeigt haben: Hinsehen. Mitfühlen. Handeln“, sagt die Diakonin weiter. Die Spendengelder kommen direkt, schnell und unbürokratisch dort an, wo Unterstützung im Alltag dringend gebraucht wird, berichtet Magenau: „ Lebensmittel- und Drogeriegutscheine, wenn das Geld für das Notwendigste nicht mehr reicht – für Brot, Milch, Windeln oder Hygieneartikel. Gutscheine für die Tafel oder den Second-Hand-Kleiderkeller, gezielte Nothilfe in besonderen, oft plötzlich eintretenden Krisensituationen und Finanzierung von professionellen Beratungsstunden, damit Menschen fachlich begleitet werden und tragfähige Perspektiven entwickeln können.“

Schnelle Hilfe in der Not dank des Nothilfefonds

Der Nothilfefonds sei dabei kein anonymer Topf, sondern ein wirksames Instrument: Er verbinde schnelle, konkrete Hilfe mit professioneller Beratung. So entstünden nicht nur kurzfristige Entlastungen, sondern nachhaltige Lösungen.

Manchmal braucht es zuerst etwas zu essen

„Unsere Erfahrung zeigt: Manchmal braucht es zuerst etwas zu essen, etwas Sicherheit, etwas Entlastung“, weiß Magenau. „Und dann jemanden, der zuhört, ordnet und gemeinsam den nächsten Schritt geht. Diese Spendenaktion hat genau das möglich gemacht. Dafür sagen wir – als Team der Diakonie und im Namen der vielen Menschen, die Unterstützung erfahren – von Herzen Danke.“

Große Begeisterung beim Förderverein des Enztalbads

Beim Förderverein des Enztalbads freut man sich über eine Spendensumme von 19 500 Euro aus 107 Einzelspenden. „Mit einer Spendensumme von 19 500 Euro übertrifft das Ergebnis der VKZ-Spendenaktion bei Weitem alles, was sich der Förderverein Enztalbad e.V. vorab erhofft hatte“, berichtet der Vorsitzende Thomas Schmid.

„ Übertrifft bei Weitem alles, was wir vorab erhofft hatten.“

Förderverein Enztalbad

„Nicht nur, dass mit dieser Summe eine vollumfängliche Instandsetzung der Freibadabdeckung gesichert und auch bis zu Saisonstart umgesetzt werden kann, es besteht damit auch direkt weiterer finanzieller Spielraum für die Anschaffung von Utensilien für die Schwimmausbildung“, sagt Schmid. „Wir können daher mit dieser Spendensumme gleich zweimalig eine nachhaltige Investition zum Erhalt des Enztalbades umsetzen“, freut sich der Vorsitzende. Zum einen werde sich durch die Wasserabdeckung nachhaltig der Einsatz von fossiler Energie reduzieren – ein positiver Effekt für die Umwelt als auch die Stadtkasse. „Gleichzeitig schaffen wir dadurch die Grundlage, auch weiterhin eine professionelle Schwimm-, und Rettungsschwimmausbildung im Hallenbad durchführen zu können, sodass wir dem steigenden Trend an Ertrinkungsunfällen aktiv entgegenwirken können“, führt Schmid weiter aus.

Förderverein wertet das als Zeichen der Anerkennung

Die durch die VKZ-Aktion erhaltene Spendensumme fördere den Verein jedoch nicht nur finanziell. Schmid: „Es ist für uns auch ein Zeichen der Anerkennung für die bereits geleistete Arbeit. Es zeigt uns, dass das Thema ‚Schwimmen in Vaihingen‘ in der Mitte der Stadtgesellschaft angekommen ist, was von enormer Bedeutung auch für zukünftige politische Entscheidungen in Sachen ‚Enztalbad‘ wichtig sein wird. Denn sollte zukünftig keine ganzjährig zugängliche Wasserfläche mehr vorhanden sein, wird diese auch nicht mehr zurückkommen. Daher lohnt auch weiterhin ein gemeinsames Einstehen für dieses so wichtige Vorhaben, sei es weiterhin durch finanzielle Zuwendungen, eine Mitgliedschaft im Verein oder einfach durch eine aktive Mitarbeit.“ Schwimmen in Vaihingen sei bereits vor mehr als 50 Jahren durch den damaligen Hallenbadverein ermöglicht worden, jetzt gelte es, dieses Erbe zu erhalten beziehungsweise fortzuführen. „Kommen Sie auf uns zu. Jeder Beitrag lohnt“, wirbt Schmid.

www.foerderverein-enztalbad.de

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