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So abwechslungsreich ist die Radstrecke der S-VKZ-Tour 2025 in Hochdorf

Hochdorf ist Start und Ziel der S-VKZ-Tour 2025 an diesem Samstag (16. August). Wir zeigen, worauf sich die Radlerinnen und Radler freuen können, was es entlang der rund 31 Kilometer zu sehen gibt  – und dass es mitunter etwas anspruchsvoll wird.

  • Vorbei an der Kirche in Enzweihingen.

    Vorbei an der Kirche in Enzweihingen.

  • Letzter Abschnitt: das „Tiefe Tal“.

    Letzter Abschnitt: das „Tiefe Tal“.

  • Kunst am Wegesrand bei Hemmingen.

    Kunst am Wegesrand bei Hemmingen.

  • Muss natürlich Teil einer Radtour sein, die in Hochdorf startet und endet: das Keltengrab. Fotos: Arning

    Muss natürlich Teil einer Radtour sein, die in Hochdorf startet und endet: das Keltengrab. Fotos: Arning

Eberdingen (aa). Wie verbindet man die Teilorte der Gemeinde Eberdingen zum 50-jährigen Bestehen der Dreiergemeinde mit dem Fahrrad? Das war bei der Vorbereitung der 45. S-VKZ-Tour die spannende Frage für die Planer vom Radsportverein Vaihingen (RSV) um Jürgen Rebstock. Sie haben eine Lösung gefunden, die allerdings zwangsweise etwas herausfordernd ist. Hochdorf auf der Höhe, Eberdingen im Tal, Nussdorf wieder oben. Am Samstag (16. August) sind bei der rund 31 Kilometer langen Tour knapp 400 Höhenmeter zu absolvieren. Wohl dem, der mit E-Antrieb fahren wird …

Immer den Markierungen folgen

Los geht’s um 10 Uhr. Vorher muss man allerdings erst nach Hochdorf kommen, denn hier ist beim Sportzentrum Start und Ziel. Wer nicht in Hochdorf wohnt: Anreise mit dem Auto und das Rad auf dem Heckträger ist eine Variante. Oder man fährt von Vaihingen aus im Prinzip die letzte Etappe durch das „Tiefe Tal“ bei Enzweihingen. Immer den Markierungen folgen. Sie werden wieder rechtzeitig aufgemalt. Für ganz Verwegene bietet sich auch die Hochdorfer Straße in Enzweihingen an.

Kunst enlang der Strecke

Wie viele Radlerinnen und Radler werden es diesmal sein? Im vergangenen Jahr, mit Start und Ziel beim VfB Vaihingen, waren es 470. Dieses Jahr geht’s geht’s am Hochdorfer Erlebnispark, dann Straße am Pfaffenwald, Querung der Enzweihinger Straße, Friedhof, links der Keltenhügel. Die beiden „Ecken“ auf dem Wirtschaftsweg sind frisch saniert. Unterquerung der Bundesstraße 10 beim Hardt- und Schönbühlhof – Achtung Abbiegeverkehr von der B 10! Auf der Ortsdurchfahrt bis zur etwas versteckten Abbiegung in die Karlstraße. Über die B 10 und gleich links. Nach wenigen hundert Metern ein Kunstwerk des Skulpturenradwegs „Art Loop“ („Strohgäusattel“), den es seit 2022 gibt und der insgesamt als anspruchsvoll gilt. Kommentar eines Radlers: „Die Strecke entspricht eher der Trainingstrecke eines Mountainbikers als einer Radtour für Kunstliebhaber. Es geht eigentlich immer hoch oder runter, immer wieder auch richtig steil.“

Schlosspark mit Rotwildgehege

Kilometer 5: Herrlicher Blick Richtung Hemmingen, in der Ferne der Engelberg, links der Stuttgarter Fernsehturm. Neubaugebiet „Hälde“ in Hemmingen. Kilometer 7,5: nach der Straßenunterführung Schlosspark mit Rotwildgehege und wieder eine Skulptur: „Hallo, hallo“ von Daniel Wagenblast. Kurze Passage auf der Ortsdurchfahrt, dann vor der Bahnschranke links ab zum Bahnhof und weiter bis zum Sportgelände. Achtung: Es gibt hier zwei Bodenwellen. Vorbei am Kunstwerk „Dasein“ und an den Aussiedlerhöfen bis zur Straße Hochdorf – Heimerdingen (Kilometer 12). Es geht in den Wald mit etwas holpriger Piste. Dann Tilmann Eberweins Skulptur „Rotation Rack“ mit wunderbarer Aussicht auf Nussdorf und Eberdingen. Und nein: Es sind keine Radständer. Achtung: Die Abfahrt ist steil und zum Teil mit Wurzelquerungen. Kilometer 14,6: Ortsschild Eberdingen, Hessestraße, links ab in die Hirsauer Straße und Rast bei Kilometer 15,2. Die Ensinger Mineralheilquellen werden dafür sorgen, dass die Getränke-Akkus wieder gefüllt werden.

Der höchste Punkt bei Kilometer 20,3

Jetzt geht’s wieder bergauf. Die Wege im Heutal sind zum Teil etwas ramponiert. Kilometer 17,8. Rechts ab. Der Weg ist abschüssig. Es folgt freies Feld mit diversen Infotafeln, wer möchte, kann sich ein Päuschen gönnen und über Landschaftswandel im Heckengäu, über die Kelten, Römer und Germanen informieren. Vorbei an den Anlagen von Obstbau Beck. Kurz vor der Verbindungsstraße Nussdorf – Eberdingen geht’s links ab. Bei Kilometer 20,3 ist der höchste Punkt der Tour erreicht: 384 Meter. Flotte Fahrt runter in Richtung Gemeindehalle. Auch hier steht etwas unscheinbar eine Skulptur mit Sitzbank („Begegnung“).

Vorbei am Wasserturm, an der alten Schule, Kreisverkehr, Mühlstraße, Siemensstraße. Vorbei am „Kunstwerk“. Vor der Straße Aurich – Nussdorf auf den Wirtschaftsweg einbiegen. Bei der Skulptur „Turm“ über die Straße. Hof Lohrmann, Berghof Kinzinger, steile Abfahrt auf der Bonlander Steige. Rieter Straße bis zur Pfarrgasse, Großes Haus, evangelische Kirche, Hindenburgstraße. Vor der B 10 rechts abbiegen.

Zweite Getränkestation in Enzweihingen

Beim Hof Pfisterer wird eine zweite Getränkestation eingerichtet, denn jetzt geht es durch das „Tiefe Tal“ nochmals rund drei Kilometer bergauf, bis die ersten Häuser von Hochdorf erreicht sind. Abbiegen nach rechts ins „Pfaffenwäldle“. Kurze Waldpassage. Ziel erreicht.

Pannendienst und Besenwagen

Die Strecke wird wieder am Boden markiert und mit Schildern versehen. Verirren dürfte sich eigentlich niemand. Polizei und WAO Sicherheitsdienst sichern die Straßenpassagen. Das Deutsche Rote Kreuz steht für Notfälle zur Verfügung. Und natürlich sind auch wieder der Pannendienst von Zweirad Fischer und der „Besenwagen“ um Einsatz.

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