Stuttgart

Stuttgart bekommt einen Platz der Kinderrechte

OB Frank Nopper enthüllt am Sonntag das neue Straßenschild am Kronprinzplatz. Für Kinder gibt es viele kostenlose Mitmach-Angebote.

Stuttgart - Am Weltkindertag am 20. September machen das Kinderhilfswerk Deutschland und Unicef Deutschland bundesweit auf die besonderen Rechte und Bedürfnisse von Kindern aufmerksam. Die Stadt Stuttgart feiert den Weltkindertag in diesem Jahr mit einem besonderen Ereignis: Der Kronprinzplatz in der Innenstadt wird zum Platz der Kinderrechte. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr. OB Frank Nopper enthüllt mit Kindern und Mitgliedern des Jugendrats das neue Straßenschild. Auf dem Platz selbst gibt es bespielbare Exponate, eine Mitmachsäule und ein großes Wimmelbild zu Stuttgart und den Kinderrechten.

Im Mittelpunkt des Sonntagnachmittags stehen die Kinderrechte. Bei einer Rallye über den Platz können Mädchen und Jungen diese spielerisch kennenlernen und zugleich die neuen Kinderrechte-Skulpturen entdecken. Außerdem laden zahlreiche Spiel- und Kreativangebote zum Mitmachen ein. Auch das Spielmobil Mobifant ist dabei. Vier Organisationen bieten Fingerfood und Getränke an. Die Märkte Stuttgart spenden Obst und unterstreichen damit das Kinderrecht auf Gesundheit. Das Energiewendemobil der Stadtwerke versorgt die Veranstaltung mit nachhaltig erzeugtem Strom und informiert kindgerecht über die Energiewende. Damit wollen sie zum Kinderrecht auf Leben und eine gute Zukunft beitragen.

Auch Geschäfte beteiligen sich an dem Aktionstag. Das Eiscafé Mica bietet ein eigens bunt gestaltetes Kinderrechte-Eis zum Sonderpreis an. Steinway & Sons stellt ein offenes Klavier zur Verfügung und macht so das Recht auf Bildung erlebbar.

Das Straßenschild am Platz der Kinderrechte hängt bereits seit April. Mit der offiziellen Eröffnung wollte die Stadtverwaltung bewusst bis zum Weltkindertag am 20. September warten.

Die Landeshauptstadt, die seit 1992 „kinderfreundliche Kommune“ ist, gehört damit zu einem Kreis von bundesweit mehr als 70 Städten und Gemeinden, die im öffentlichen Raum auf die in der UN-Kinderrechtskonvention von 1989 formulierten Rechte aufmerksam machen.

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