Stuttgart - Die OXG Glasfaser GmbH – ein Tochterunternehmen von Vodafone und Altice – plant eine Offensive zum Ausbau des Glasfasernetzes in der Landeshauptstadt. Die aktuelle Planung umfasst den Ausbau im Cannstatter Stadtteil Sommerrain sowie in der Innenstadt vom Landesmuseum über den Bereich rund um den Marktplatz sowie den Tagblattturm. Der Baustart soll im ersten Halbjahr 2025 erfolgen. Doch das sei erst der Anfang, sagt Stefan Rüter, Geschäftsführer von OXG. „Künftig möchten wir deutlich mehr Haushalte in der Landeshauptstadt mit ultraschneller Glasfaser versorgen.“
Die an ihre Grenzen stoßenden Kupferkabelnetze werden durch ein neues sogenanntes FTTH-Netz ersetzt. FTTH ist die Abkürzung für „Fiber To The Home“ und bezeichnet die moderne Anschlussmethode, bei der jeder Haushalt einen eigenen Anschluss erhält. Die Glasfaseranschlüsse versprechen hohe Bandbreiten mit Highspeed von bis zu einem Gigabit pro Sekunde (Gbit/s), zukünftig sogar bis zu 10 Gbit/s und mehr.
Nach Angaben von OXG ist es ein offenes Netz und steht neben Vodafone auch anderen Internetanbietern zur Verfügung. Die Nutzer könnten frei entscheiden, welchen Provider sie nutzen wollen. Der Glasfaser-Anschluss an sich sei kostenlos, Anwohner müssten je nach Internetvertrag für das schnellere Internet bei ihrem Anbieter bezahlen. Stuttgarts OB Frank Nopper sieht in dem Vorhaben einen wichtigen Schritt für Stuttgart: „Der Zugang zu einem schnellen Internet wird mehr und mehr zu einem maßgeblichen Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sowie für die Attraktivität einer Stadt für die Bürger.“
