Stuttgart - Gemeinsam mit seinem Team hat Fabian Wohlgemuth seit Jahren einen entscheidenden Anteil daran, dass sich der VfB Stuttgart auf Erfolgskurs befindet und auf internationaler Bühne wieder zu den Stammgästen zählt. Durch viele richtige Transferentscheidungen, ein maßvoll kalkuliertes Risiko, eine ruhige Hand ohne Hektik und Aktionismus.
Dieses Zeugnis kann man auch dem Verein im Gesamtbild ausstellen. Wohlgemuths Verlängerung fügt sich in ein Bild der Kontinuität, die in dieser Form im Profifußball keine Alltäglichkeit mehr bildet. Sämtliche zentrale Entscheidungsträger der AG sind seit geraumer Zeit für den VfB tätig: Vorstandschef Alexander Wehrle seit Frühjahr 2022, Wohlgemuth seit Ende 2022, Sportdirektor Christian Gentner seit Anfang 2023, Trainer Sebastian Hoeneß seit April 2023.
Das hat man beim Bundesligisten aus Bad Cannstatt schon anders erlebt. Mit häufigen Trainerwechseln, Machtkämpfen, wiederkehrender Unruhe. Natürlich wird auch im Hier und Jetzt beim VfB kontrovers diskutiert. Nicht jeder Transfer schlägt sofort ein, es gibt auch mal Rückschläge. Aber: Der Club agiert anders als früher öffentlich geschlossen, spricht mit einer Stimme – und steht so stabil da wie lange nicht. Zugleich ist der VfB-Kosmos gewachsen, die Transfervolumina steigen sukzessive – und mit ihnen die Fallhöhen. Die Stuttgarter Entscheidungsriege bleibt also gefordert. Mit Fabian Wohlgemuth an zentraler Stelle.

