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Kommentar: Islamistische Gefahr ist nicht gebannt

Kommentar: Islamistische Gefahr ist nicht gebannt

Der furchtbare Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat es überdeutlich gezeigt: Die islamistische Gefahr ist längst nicht gebannt. Einzeltäter oder Gruppen nehmen die freie und offene Gesellschaft in Deutschland ins Visier. Ihre gewalttätige Ablehnung von allem, was ihrer Lebensweise nicht entspricht, wird über das Internet, über Hassprediger und durch die intolerante Macho-Kultur einiger Kulturkreise genährt.

Und ja, diese Radikalisierung passiert mitten in Deutschland, offenkundig auch bei Menschen wie dem mutmaßlichen Täter Abdul B., der zwar in Deutschland geboren ist, dessen Weltbild aber in den Traditionen seiner libanesischen Familie festzustecken scheint. Ungeachtet der Tatsache, dass er nun selbst beim Polizeieinsatz getötet wurde: Die Sicherheitsbehörden werden sich fragen lassen müssen, warum der Täter trotz seiner Vorstrafen in der Lage war, den Anschlag vorzubereiten und zu begehen.

Grausam muss auch das Erwachen für die LGBTQ-Aktivisten sein, die mit Islamisten gegen Israel demonstrieren. Ihr Einsatz für Freiheit und gegen die Besatzung im Gazastreifen wird von der anderen Seite offensichtlich nicht honoriert. Der Islamismus kennt für Homosexualität keine Toleranz. Es ist kein Zufall, dass es Demonstrationen zum Christopher Street Day in islamischen arabischen Ländern nicht gibt. Der einzige CSD in der Region wird ausgerechnet in dem Land gefeiert, das sie heftig kritisieren: in Israel.

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