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Kommentar: Die andauernde Macht der Mullahs

Kommentar: Die andauernde Macht der Mullahs

In den vergangenen Tagen ereigneten sich im Iran drei Dinge, die für Israel und die USA allesamt schlechte Nachrichten darstellen und diese Botschaft vermitteln: Der Frieden bleibt in weiter Ferne.

Erstens geriet die Beisetzung des ehemaligen Obersten Führers, Ajatollah Ali Chamenei, zu einer beeindruckenden Machtdemonstration des Regimes. Die Kritiker mögen in der Mehrzahl sein, doch auch die Unterstützer der Mullahs sind weiterhin zahlreich. Zweitens tauchten Bilder auf, die nahelegen, dass die Iraner zumindest eine der bombardierten Anlagen des Atomwaffenprogramms wieder instandsetzen. Schließlich greift der Iran drittens trotz der Drohungen von US-Präsident Donald Trump weiterhin Nachbarstaaten am Golf und Schiffe in der Straße von Hormus an.

Weiterhin ist unklar, ob Chameneis Sohn noch lebt, ob er schwer verwundet wurde oder einfach die Öffentlichkeit aus Sorge vor gezielten Tötungsanschlägen meidet. In dieser fragilen Situation wird das Regime keine Schwäche zeigen wollen. Die Verhandlungen werden weiterhin mit größter Härte geführt, egal wie viele Drohungen Trump ausstößt.

Eigentlich wäre es jetzt an der Zeit, dass eine dritte Partei die Friedensverhandlungen übernimmt, etwa China. Doch zeigt die chinesische Staatsführung wenig Interesse. Außerdem dürfte Trump es niemals zulassen, sich in die Hände des Herausforderers US-amerikanischer Weltmacht zu begeben.

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