Stuttgart - Wieder kündigt sich in der Stadt ein Fanmarsch an einem EM-Spieltag im Stadion an: 8000 Anhänger des belgischen Teams wollen sich an diesem Mittwochnachmittag gemeinsam gegen 14 Uhr von der Innenstadt auf den Weg zum Stadion machen, um ihr Team in der Partie gegen die Ukraine (Anpfiff: 18 Uhr) anzufeuern. Und um 21 Uhr spielt die Türkei gegen Tschechien. Mehrere Straßen werden an diesem Tag wegen des Fanandrangs gesperrt.
8000 Fans zu Fuß zum Stadion Für die Anreise der Fans wird, wie bei den vorangegangenen Partien in Stuttgart, die Mercedesstraße in Bad Cannstatt ab 8 Uhr voll gesperrt. Danach besteht keine Möglichkeit mehr zur Durchfahrt von und nach Bad Cannstatt über die Mercedesstraße, Benzstraße, Daimlerstraße und Alte Untertürkheimer Straße. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Stadtverwaltung rät, das Gebiet Neckarpark an diesem Tag mit dem Auto zu meiden. Viele belgische und ukrainische Anhänger, die keine Karten fürs Stadion ergattern konnten, werden sich jedoch auf den Weg in die City machen. Denn die Partie wird in der Fanzone auf dem Schlossplatz übertragen. Die Veranstalter rechnen jedoch beim späteren Spiel mit einem noch größeren Andrang. Denn ab 21 Uhr kämpft die Türkei gegen Tschechien um einen Platz im Achtelfinale, was ebenfalls auf den riesigen Screens vor dem Neuen Schloss gezeigt wird.
Yann Lange/
Eigentlich waren für diesen Mittwoch keine Fanmärsche angekündigt, jetzt haben sich die Belgier doch dazu entschlossen. Rund 8000 Anhänger wollen laut Presseamt der Stadt teilnehmen und sich am Nachmittag auf den Weg von der City zum Stadion begeben. Deswegen werden ab 14 Uhr aus Gründen der Sicherheit einige Straßen gesperrt: Die B 14 im Bereich Cannstatter Straße (beide Richtungen), die Wolframstraße in Fahrtrichtung B 14 und die König-Karls-Brücke in Richtung Bad Cannstatt. Die Sperrungen können bis etwa 18 Uhr andauern, was vor allem den Berufsverkehr treffen wird.
Lieber auf den ÖPNV setzen Aus diesem Grund ist es ratsam, die Innenstadt mit dem Auto zu meiden und auf den ÖPNV zu setzen. Laut der Stadt sind zudem spontane Sperrungen jederzeit und nach Lage kurzfristig möglich. Denn nach den Spielen ist wegen feiernder Fans und Autokorsos ebenfalls mit Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet zu rechnen. Vor allem dann, wenn die türkische Mannschaft den Sprung unter die letzten 16 schaffen sollte.
Die City-Besucher sollten generell mit Bus und Bahn anreisen. Denn etliche Parkhäuser innerhalb des City-Rings können nicht angefahren werden. Während der kompletten EM sind die Tiefgaragen Schlossplatz, Schillerplatz und Neue Brücke/Königstraße geschlossen. Zudem ist an den Spieltagen keine Zufahrt zu den Parkhäusern Q-Park Galeria Kaufhof, Bülow Carré, Königshof, Marquardt-Garage und Königsbau-Passagen möglich.
Königsfamilie sieht Partie im TV Die königliche Familie lag sich freudestrahlend in den Armen. König Philippe, die Prinzen Emmanuel, Gabriel und die Prinzessin Eléonore, alle trugen rote Schals, feierten am Samstagabend den 2:0-Sieg des belgischen Teams beim Spiel gegen Rumänien in Köln. Nur Königin Mathilde und Kronprinzessin Elisabeth waren daheim in Brüssel geblieben. Weil zunächst von den Verantwortlichen nicht zu erfahren war, ob König Philippe und seine Familie beim letzten Gruppenspiel der Belgier erneut im Stadion sitzen wird, hat unsere Redaktion im Palast in Brüssel angerufen. Und erfahren, dass die royale Familie diesmal nicht beim Spiel gegen die Ukraine vor Ort dabei sein könne – aber sie werde im Fernsehen alles verfolgen.
Das gilt offenbar auch für die belgische Regierung. Ursprünglich war Außenministerin Hadja Lahbib als Besucherin angekündigt gewesen. Doch auch sie kommt offenbar nicht zum Spiel.
