Stuttgart

Der Verkehr wird großräumig umgeleitet

Zum Red-Bull-Event werden am 5. und 6. September rund 25.000 Besucher erwartet. Empfohlen wird die Anreise mit der Stadtbahn.

  • Von der Brücke geht es über eine Rampe auf die Hohenheimer Straße.Foto: /Sebastian Steegmüller

    Von der Brücke geht es über eine Rampe auf die Hohenheimer Straße.Foto: /Sebastian Steegmüller

Stuttgart - Rund 25.000 Zuschauer werden an diesem Wochenende zum diesjährigen Finale der Urban-Downhill-Mountainbike-Serie „Cerro Abajo“ im Stuttgarter Süden erwartet. Sowohl für das Training der Fahrer am Samstag als auch für das eigentliche Rennen mit Aufwärmfahrten, Qualifikation und dem rund 90-minütigen Finale empfiehlt der Veranstalter Red Bull die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr. „Mehrere Haltestellen liegen in Laufweite der Strecke, Parkplätze rund um die Innenstadt sind nur begrenzt verfügbar“, heißt es auf der offiziellen Internetseite des Events.

Die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) haben sich auf den möglichen Ansturm vorbereitet. Auf den Linien U6, U7 und U12 werden am Finaltag 80 Meter lange Stadtbahnen eingesetzt. Sie fahren Besucher zur Haltestelle Bopser. Während der Weißenburgpark zum Schutz der Denkmäler und der Grünflächen nicht öffentlich zugänglich ist, kann das Geschehen am Bopser Brünnle, also oberhalb der Haltestelle, mitverfolgt werden.

Unter anderem werden dort die Fahrer von der Fußgängerbrücke auf die Hohenheimer Straße und mithilfe einer Rampe über die Etzelstraße springen. Das Rennen wird dort auf einer Videoleinwand übertragen.

Busse der Linie 43 und 44 fahren nicht zum Heusteigviertel

Die Serpentinen der Carola-Blume-Anlage sind für Zuschauer gesperrt, ansonsten ist die restliche Strecke, die von oben unter anderem über die Danneckerstraße und die Schickstaffel erreichbar ist, weitestgehend frei zugänglich. Entlang der Bopserstraße wird es enger, der Mozartplatz bietet die nächste große Aufenthaltsfläche. Aufgrund der Straßensperrungen ist die Anreise mit den Bussen der Linien 43 und 44 nur bedingt möglich. Sie werden weiträumig um das Heusteigviertel umgeleitet und zahlreiche Haltestellen nicht bedient. Die SSB stellt entsprechende Hinweisschilder auf.

Stattdessen sollten Besucher auf die Stadtbahnen setzen. Neben dem Halt am Bopser verweist der Veranstalter auf die Haltestellen Rathaus und Österreichischer Platz. Sie sind nur wenige Gehminuten vom Zielbereich am Wilhelmsplatz entfernt. Dort gibt es große Videowalls und wie auch am Bopser und am Mozartplatz Toiletten. Straßensperrungen sind für das Großevent im Stuttgarter Süden unvermeidlich. „Sie werden auf das notwendige Maß begrenzt“, sagt ein Stadtsprecher. „Mit erheblichen Auswirkungen ist nicht zu rechnen.“

Das Nadelöhr stellt die B27 in der Hohenheimer Straße dar. Die Durchfahrt von und zur Neuen Weinsteige ist am Samstag, ab 8 Uhr, bis Sonntag, 18 Uhr, nicht möglich. Von der Autobahn kommend wird der Verkehr nach Angaben der Stadt bereits in Degerloch großräumig über die Jahnstraße und Pischekstraße umgeleitet. Die lokale Umleitung in Richtung Stadtmitte erfolgt über die Neue Weinsteige, Immenhofer Straße und die Filderstraße.

Aus der Innenstadt wird der Verkehr in Richtung B27 (Tübingen) und A8 (München) ab dem Charlottenplatz großräumig über den Heslacher Tunnel sowie die Karl-Kloß-Straße und die Heinestraße umgeleitet. Am Bopser kann stadtauswärts nur gewendet werden. Autofahrer sollten das Heusteigviertel möglichst meiden. Die Straßen, die im Bereich der Downhillstrecke liegen, werden am Wochenende zur Sackgasse. Die Zufahrt ist ausschließlich für Anlieger möglich.

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