Baden-Württemberg

Zwei Taucher sterben nach Notaufstieg – Ausrüstung wird untersucht

Rund 80 Meter unter der Wasseroberfläche des Bodensees müssen sich dramatische Szenen abgespielt haben. Zwei Taucher steigen nach oben und sterben. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.

  • Eine Taucherin und ein Taucher sind bei einem Tauchgang im Bodensee am Sonntag gestorben. (Archivbild)Silas Stein/dpa

    Eine Taucherin und ein Taucher sind bei einem Tauchgang im Bodensee am Sonntag gestorben. (Archivbild)Silas Stein/dpa

Nach dem tödlichen Tauchunfall am Bodensee sollen Sachverständige die Ausrüstung der Taucher genauer untersuchen. Wie eine Sprecherin der Polizei sagte, wurden die Tauchgeräte von Ermittlern sichergestellt, um die Ursache für das Unglück herauszufinden.

Am Sonntag waren eine 46-Jährige und ein 64-Jähriger in Überlingen (Bodenseekreis) am Tauchen, als es offenbar einen Zwischenfall unter Wasser gab. Polizeiangaben zufolge leiteten beide in einer Tiefe von rund 80 Metern einen sogenannten Notaufstieg ein. Der Mann war demnach schon beim Auftauchen bewusstlos, die Frau verlor ihr Bewusstsein an Land. Die beiden waren alleine unterwegs.

Tauchunfall in Überlingen – Ursache unklar

Warum die Taucher aufsteigen mussten und wer sie dann bemerkte, blieb weiter unklar. Auch zur Herkunft der Taucher und ihrer Erfahrung konnte die Wasserschutzpolizei weiter keine Angaben machen. 

Der Zustieg zum Tauchplatz „Tennisplätze“ befindet sich in Überlingen im Bereich des Ufers in der Nähe einer Tennisanlage. Örtliche Tauchergruppen beschreiben das Gebiet online als stark frequentierten Tauchplatz mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

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