Stuttgart - Die Hitzewelle, die gerade zu Ende gegangen ist, hat vielen Stuttgartern bewusst gemacht: In der City ist es wegen der Kessellage besonders heiß. Ein Vorstoß aus der Bevölkerung möchte eine Lösung generieren, die weder neu noch einfach ist. Sie lautet: mehr Bäume in der Stadt gegen die aufgrund des Klimawandels steigende Hitze.
Um dieser Forderung mehr Nachdruck zu verleihen, soll dies nicht nur gefordert werden. Nach dem Vorbild Berlin gibt es nun auch in Stuttgart Bestrebungen für einen Baum-Entscheid. In der Bundeshauptstadt war ein Volksbegehren 2025 erfolgreich. Das kommunale Klimaanpassungsgesetz, per Volksentscheid durchgesetzt, stellt Stadtbäume unter Schutz, sichert Grünflächen und verpflichtet zur Klimaanpassung.
Am Dienstag, 7. Juli, 17 bis 21 Uhr, findet ein Treffen in Stuttgart statt, bei dem es darum geht, ob man das Vorgehen in Berlin kopiert. Treffpunkt ist bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, Tübinger Straße 43. Zunächst soll Heinrich Strößenreuther, der den Verein Baum-Entscheid gegründet hat, erklären, wie das Ganze funktioniert. Anschließend soll diskutiert werden. Anmeldungen sind nötig und möglich unter www.baumentscheid.de/stuttgart. Dort kann man auch eine Petition bei We Act unterschreiben. Stuttgart ist nicht der erste Nachahmer. Auch München hat sich beim Baum-Entscheid auf den Weg gemacht.
