Baden-Württemberg

Japanischer Architekturstar in Reutlingen

Wie Holzbau-Architektur einen innovativen Beitrag zu Ökologie und erdbebensicherem Bauen leisten kann, diskutieren deutsche und japansche Experten bei einer Tagung in Reutlingen.

  • Der international bekannte japanische Architekt Kengo Kuma ist Gastredner auf einer Tagung in Reutlingen zum Thema innovativer Holzbau.Foto: AFP/JOEL SAGET

    Der international bekannte japanische Architekt Kengo Kuma ist Gastredner auf einer Tagung in Reutlingen zum Thema innovativer Holzbau.Foto: AFP/JOEL SAGET

  • Innovativer Holzbau ist Thema des Symosiums in Reutlingen.Foto: Ludger Dederich/Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)

    Innovativer Holzbau ist Thema des Symosiums in Reutlingen.Foto: Ludger Dederich/Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)

  • Holzbautradition in Japan ist auch ein Thema bei dem Symposium.Foto: Ludger Dederich/Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)

    Holzbautradition in Japan ist auch ein Thema bei dem Symposium.Foto: Ludger Dederich/Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)

  • Der japanische Architekt Kengo Kuma hält in Reutlingen einen Vortrag über Holzbau-Architektur. Kuma  war zusammen mit anderen Architekturbüros für den Entwurf des japanischen Nationalstadions in Tokio bei den Olympischen Spielen 2020 verantwortlich. Er geht kritisch mit den modernen Baumaterialien wie Stahl, Glas und Beton um und setzt bevorzugt auf Holz, das meist mit traditionellen Handwerkstechniken verarbeitet wird.Foto: AFP/JOEL SAGET

    Der japanische Architekt Kengo Kuma hält in Reutlingen einen Vortrag über Holzbau-Architektur. Kuma war zusammen mit anderen Architekturbüros für den Entwurf des japanischen Nationalstadions in Tokio bei den Olympischen Spielen 2020 verantwortlich. Er geht kritisch mit den modernen Baumaterialien wie Stahl, Glas und Beton um und setzt bevorzugt auf Holz, das meist mit traditionellen Handwerkstechniken verarbeitet wird.Foto: AFP/JOEL SAGET

Einen Holzbaupreis und andere Auszeichnungen hat das Naturtheater Reutlingen erhalten, ein passender Ort also für eine prominente Gesprächsrunde zum Thema Architektur aus Holz. Der japanische Architekturstar Kengo Kuma und der Stuttgarter Architekt Peter Cheret sind Gastredner beim deutsch-japanischen Symposium „Holzbauarchitektur für eine zweite Moderne“, das am 11. Mai von 9 bis 17 Uhr im Naturtheater – und parallel dazu via Internetstream – stattfindet.

Stuttgarter Holzbrücke im Remstal

Kuma war zusammen mit anderen Architekturbüros für den Entwurf des japanischen Nationalstadions in Tokio bei den Olympischen Spielen 2020 verantwortlich. Er geht kritisch mit den modernen Baumaterialien wie Stahl, Glas und Beton um und setzt bevorzugt auf Holz, das meist mit traditionellen Handwerkstechniken verarbeitet wird. Cheret hat im März 2020 den Staatspreis Baden Württemberg in der Sparte Infrastruktur-/Ingenieurbau für die „Stuttgarter Holzbrücke“ im Remstal erhalten.

Die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) hat dazu eingeladen, um über innovativen Holzbau zu diskutieren und sich über unterschiedliche Traditionen der beiden Kulturen im Umgang mit Holz auszutauschen. Auch erdbebensicheres Bauen mit Holz ist ein Thema.

Bei dem Symposium geht es überdies um einen Austausch von Konzepten in der Architektur und Bautechnik in Japan und Deutschland, wie die Frage, wie ein zukunftsfähiges Bauen gelingen kann, wie Holzbauarchitektur etwas zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen kann.

Die Veranstaltung wird auch als Livestream angeboten, Anmeldungen per Mail zur Kontaktaufnahme: inzuho-symposium@hs-rottenburg.de. Das Programm, den Anmeldelink sowie weitere Informationen finden sich unter der Homepage https://www.hs-rottenburg.net/inzuho

Info

Symposium Holzbau
Die Veranstaltung am 11. Mai findet im Naturtheater Reutlingen (Carlo-Schmid-Straße 50) statt. Es gibt eine Simultanübersetzung, zusätzlich einen Livestream und eine online-Plattform für Zuschauerfragen.

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