Baden-Württemberg

Es hört einfach nicht auf zu brennen

Nach dem Feuer in der Konstanzer Altstadt beginnen die Aufräumarbeiten. Allerdings müssen die Feuerwehrleute immer wieder neue Glutnester löschen.

  • Am Tag nach dem Feuer wird das Ausmaß der Zerstörung deutlich.Foto: Landkreis Konstanz/Drohneneinheit

    Am Tag nach dem Feuer wird das Ausmaß der Zerstörung deutlich.Foto: Landkreis Konstanz/Drohneneinheit

  • Nach vier Stunden Löscharbeiten spitzte sich die Lage immer noch zu.Foto: Landratsamt Konstanz/Drohneneinheit

    Nach vier Stunden Löscharbeiten spitzte sich die Lage immer noch zu.Foto: Landratsamt Konstanz/Drohneneinheit

  • Nur von außen kann der Brand gelöscht werden.Foto: Stadt Konstanz/Feuerwehr

    Nur von außen kann der Brand gelöscht werden.Foto: Stadt Konstanz/Feuerwehr

  • Auch bei Tagesanbruch steht der Rauch über dem Gebäude.Foto: Landratsamt Konstanz/Drohneneinheit

    Auch bei Tagesanbruch steht der Rauch über dem Gebäude.Foto: Landratsamt Konstanz/Drohneneinheit

  • Immer wieder müssen Glutnester gelöscht werden.Foto: Landratsamt Konstanz/Drohneneinheit

    Immer wieder müssen Glutnester gelöscht werden.Foto: Landratsamt Konstanz/Drohneneinheit

  • Das Werkstattgebäude auf der hinteren Seite ist zerstört.Foto: Landratsamt Konstanz/Drohneneinheit

    Das Werkstattgebäude auf der hinteren Seite ist zerstört.Foto: Landratsamt Konstanz/Drohneneinheit

  • Aus vollen Rohren geht die Feuerwehr gegen den Brand vor.Foto: Stadt Konstanz/Feuerwehr

    Aus vollen Rohren geht die Feuerwehr gegen den Brand vor.Foto: Stadt Konstanz/Feuerwehr

  • An dem Steinhaus ist auch viel Holz verbaut.Foto: Stadt Konstanz /Feuerwehr

    An dem Steinhaus ist auch viel Holz verbaut.Foto: Stadt Konstanz /Feuerwehr

  • Schon bald entwickelt sich dichter Rauch.Foto: David Bruder

    Schon bald entwickelt sich dichter Rauch.Foto: David Bruder

  • Der Dachstuhl steht im Vollbrand, links dahinter der Münsterturm.Foto: David Bruder

    Der Dachstuhl steht im Vollbrand, links dahinter der Münsterturm.Foto: David Bruder

  • Die Feuerwehr will verhindern, das auch die mittelalterlichen Nachbarhäuser in Brand geraten.Foto: dpa/Florian Förster

    Die Feuerwehr will verhindern, das auch die mittelalterlichen Nachbarhäuser in Brand geraten.Foto: dpa/Florian Förster

  • Noch bis zum Abend muss die Feuerwehr Glutnester löschen.Foto: red/Eberhard Wein

    Noch bis zum Abend muss die Feuerwehr Glutnester löschen.Foto: red/Eberhard Wein

  • Neben der Feuerwehr aus Deutschland und der Schweiz ist auch das Technische Hilfswerk vor Ort.Foto: red/Eberhard Wein

    Neben der Feuerwehr aus Deutschland und der Schweiz ist auch das Technische Hilfswerk vor Ort.Foto: red/Eberhard Wein

  • Déjà-vu für viele Konstanzer: An Weihnachten 2010 brannten drei Gebäude am Obermarkt.Foto: dpa/Oliver Hanser

    Déjà-vu für viele Konstanzer: An Weihnachten 2010 brannten drei Gebäude am Obermarkt.Foto: dpa/Oliver Hanser

  • Zurück blieb Verwüstung.Foto: dpa/Oliver Hanser

    Zurück blieb Verwüstung.Foto: dpa/Oliver Hanser

Am Tag nach dem verheerenden Brand in der Konstanzer Altstadt droht nun ein Einsturz der Brandruine. Eine Fachfirma habe damit begonnen, die Giebelfront des unter Denkmalschutz stehenden Wohn- und Geschäftshauses abzusichern, teilte die Stadtverwaltung mit. Dabei misst das Technische Hilfswerk (THW) weiterhin die Mauer aus, um etwaige Bewegungen der Fassade zu erkennen. Im Falle eines Wegbrechens von Gebäudeteilen sollen die Fachkräfte rechtzeitig alarmiert werden.

Dabei erweist sich das Feuer als ausgesprochen hartnäckig. Schon in der Nacht gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Selbst nach vier Stunden habe sich die Lage immer noch verschlimmert. Das Feuer habe sich immer weiter auf das Dach ausgeweitet. Immer weitere Nachbarfeuerwehren – auch aus der Schweiz – wurden alarmiert.

Erinnerungen an Brand vor 14 Jahren

Auch am Freitag hätten die Feuerwehrleute die Löscharbeiten fortsetzen müssen, weil im zweiten und dritten Obergeschoss immer wieder Glutnester aufflammten. Wegen der schwierigen Statik des Gebäudes habe bisher nur von außen über Drehleitern gelöscht werden können. Lediglich einzelne Gebäudeteile seien bisher begehbar, erklärte die Feuerwehr.

„Es muss mit Teil-Einstürzen der Dachkonstruktion gerechnet werden“, heißt es in ihrem Bericht. Beim letzten großen Brand in der Konstanzer Altstadt vor 14 Jahren am Obermarkt war eines der Häuser wegen der massiven Brandschäden und unter dem Gewicht der Wassermassen zusammengebrochen – es war ein traumatisches Ereignis für viele Konstanzer.

Acht Häuser noch unbewohnbar

Die Zollernstraße, in der das 1903 erbaute Gebäude steht, bleibt weiterhin gesperrt. Insgesamt sind acht Nachbarhäuser bisher nicht zugänglich, teilte die Stadtverwaltung mit. Vor einer Freigabe müsse erst die Fassadensicherung abgeschlossen sein. Die Bewohner wurden in Notunterkünften und bei Verwandten untergebracht. Derweil haben am rückwärtigen Gebäude die Abbrucharbeiten begonnen. Es sei leider nicht mehr zu retten.

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