Baden-Württemberg

DWD schließt Hagel bis 5 cm nicht aus

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt örtlich vor heftigem Starkregen, schweren Sturmböen und großem Hagel.

  • In Baden-Württemberg kann sich heute Hagel bilden (Archivbild).Lars Haubner/NEWS5/dpa

    In Baden-Württemberg kann sich heute Hagel bilden (Archivbild).Lars Haubner/NEWS5/dpa

In Baden-Württemberg steigt am Mittwoch die Gefahr teils schwerer Gewitter. Besonders ab dem Nachmittag und in der Nacht zum Donnerstag muss vor allem im Süden des Landes mit unwetterartigen Entwicklungen gerechnet werden.

Grund für die angespannte Wetterlage ist warme Luft, die von Westen nach Süddeutschland strömt. Gleichzeitig sorgt ein Tief in höheren Luftschichten für eine zunehmende Instabilität der Atmosphäre. Dadurch können sich im Tagesverlauf kräftige Gewitter bilden.

Gewitter nehmen ab dem Nachmittag zu

Zunächst treten Gewitter laut DWD nur vereinzelt auf. Dabei sind bereits Starkregenmengen von rund 20 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde und kleiner Hagel möglich. Ab dem Nachmittag nimmt die Gewitteraktivität insbesondere in den südlichen Landesteilen zu. Die Wetterkarte zeigt, wo sich im Laufe des Tages Gewitter bilden.

Lokal besteht dann Unwettergefahr. Innerhalb kurzer Zeit können etwa 30 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Zudem rechnet der Wetterdienst mit Hagelkörnern von rund drei Zentimetern Durchmesser. Auch schwere Sturmböen um 100 Kilometer pro Stunde sind möglich. Örtlich kann der Hagel sogar eine Größe von etwa fünf Zentimetern erreichen.

Trotz Gewittern ist es heiß

Neben den Gewittern belastet am Mittwoch auch die Hitze viele Menschen. Unterhalb von 600 Metern erwartet der DWD besonders im Westen Baden-Württembergs eine starke Wärmebelastung. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 24 Grad im Bergland und bis zu 31 Grad im Kraichgau. Der Himmel zeigt sich zunächst heiter bis wolkig, bevor sich im Tagesverlauf zunehmend Schauer und Gewitter entwickeln.

In der Nacht zum Donnerstag kann es im äußersten Süden weiterhin Schauer und Gewitter geben. In den übrigen Regionen lassen die Niederschläge nach, teilweise klart es auf. Die Temperaturen sinken auf 19 bis 13 Grad.

Ausblick auf das Wetter

Am Donnerstag scheint neben einigen Wolken häufig die Sonne. Vor allem im Bergland können sich im Tagesverlauf erneut Schauer und einzelne Gewitter bilden. Auch dabei sind lokal ähnliche Begleiterscheinungen wie am Mittwoch möglich. Die Temperaturen steigen weiter an und erreichen 26 Grad im Bergland sowie bis zu 33 Grad in der Kurpfalz.

In der Nacht zum Freitag ziehen von Südwesten erneut dichtere Wolken auf. Gebietsweise fällt schauerartiger Regen, der teilweise von Gewittern begleitet wird. Vereinzelt bleibt es mit Tiefstwerten um 20 Grad tropisch warm. Auf den Gipfeln des Schwarzwalds können starke bis stürmische Böen aus Südwest auftreten.

Am Freitag setzt sich das unbeständige Wetter fort. Bei wolkigem bis stark bewölktem Himmel muss verbreitet mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. Die Höchstwerte liegen zwischen 23 Grad in höheren Lagen und 28 Grad in tieferen Regionen. Der Westwind frischt auf und kann im Schwarzwald in exponierten Lagen stürmisch werden.

Auch in der Nacht zum Samstag sind zunächst weitere Schauer und Gewitter möglich. Im Verlauf der Nacht lassen die Niederschläge allmählich nach. Am Samstag bleibt es vor allem im Bergland und im Südosten noch wechselhaft, während sich in anderen Landesteilen zunehmend die Sonne zeigt. Mit Höchstwerten zwischen 21 und 27 Grad wird es etwas weniger heiß.

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