Baden-Württemberg

Diese Städte sind nicht betroffen

Der rnv (Mannheim/Heidelberg) und die SWU Verkehr GmbH in Ulm haben Haustarifverträge. Doch in Stuttgart, Karlsruhe, Esslingen und weiteren Städten droht womöglich Streik.

  • Legt Verdi am Freitag wieder den ÖPNV lahm?Foto: dpa

    Legt Verdi am Freitag wieder den ÖPNV lahm?Foto: dpa

Wenn die Gewerkschaft Verdi im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) am Freitag/Samstag, 27./28. Februar, zum Warnstreik aufruft, brauchen Pendler in Baden-Württemberg womöglich starke Nerven – obwohl für Städte wie Karlsruhe und Stuttgart noch keine Entscheidung gefallen ist. Schon Ende Januar standen die Räder in vielen kommunalen Verkehrsbetrieben im Ländle still.

Doch welche Städte mit schienengebundenem Nahverkehr (also Straßenbahnen und Stadtbahnen) hat es beim letzten Mal getroffen – und welche nicht? Und auf was muss man sich Ende Februar einstellen?

ÖPNV-Streik in Stuttgart, Freiburg, Karlsruhe & Co.?

Beim letzten landesweiten Verdi-Streik im kommunalen Nahverkehr lag der Fokus auf den Betrieben, die unter den Manteltarifvertrag des Kommunalen Arbeitgeberverbands (KAV) Baden-Württemberg fallen. Insgesamt wurden sieben Städte bestreikt: Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz.

Da Baden-Baden, Esslingen und Konstanz den Nahverkehr jedoch rein über Busse abwickeln, bleiben genau vier Städte mit schienengebundenem Nahverkehr übrig, die vom Streik lahmgelegt wurden.

Drohender ÖPNV-Streik in Baden-Württemberg

Kein Streik in Mannheim, Heidelberg und Ulm

Wer sich in Baden-Württemberg auskennt, wird sich fragen: Was ist mit den Straßenbahnen der Rhein-Neckar-Region oder in Ulm?

Hier gab es beim letzten Streik Entwarnung für die Fahrgäste:

Ein Verdi-Streik im Ländle trifft vor allem die großen kommunalen Betriebe des KAV hart. Wer in Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn oder Freiburg auf die Schiene angewiesen ist, sollte an Streiktagen definitiv das Homeoffice bevorzugen oder aufs Fahrrad umsteigen.

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