Die Details, welche im Verlauf des Prozesses gegen den Inspekteur der Polizei bekannt werden, sorgen für viel Aufregung - nicht nur in den Reihen der Polizei. Eine Privatperson hat Anzeige gegen die Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz erstattet. Nach Informationen unserer Zeitung geht es in dieser um den Verdacht der Untreue und der Strafvereitelung im Amt.
Beim Vorwurf des Verdachts der Untreue geht es um die weiterhin voll bezahlten Bezüge des angeklagten Inspekteurs der Polizei. Ihm wurde die Führung der Dienstgeschäfte untersagt, als die Vorwürfe im späten Herbst bekannt wurden.
Hinz hat als Zeugin ausgesagt
Der Verdacht der Strafvereitelung im Amt soll sich darauf beziehen, dass Hinz das private Handy des Inspekteurs nicht beschlagnahmen ließ, sondern nur das dienstliche. Vergangene Woche hatte sie als Zeugin ausgesagt, sie habe gewusst, dass der Inspekteur Andreas Renner über das private Gerät auch dienstlich kommuniziert habe.
Dem Inspekteur wird sexuelle Nötigung einer Kriminalhauptkommissarin vorgeworfen. Der Übergriffe soll sich nach einem Umtrunk im Ministerium beim Besuch einer Kneipe in Bad Cannstatt ereignet haben.

