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Tumulte vor dem Südschlager

Vor der VfB-Partie in München kommt es zu Krawallen. Die Polizei schreitet ein und verhindert Schlimmeres.

München - Rund zwei Stunden vor dem Südgipfel in der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart (4:2) kam es am Sonntag am Münchner Stadion zu Tumulten. Offenbar versuchte ein dem Stuttgarter Umfeld zuzuordnender Personenkreis, Fans des FC Bayern anzugreifen. Die Polizei schritt kompromisslos ein.

Was war passiert? Die Stuttgarter Ultraszene, offenbar anders als üblich mit PKWs statt Bussen angereist, kam gesammelt mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Fröttmaning an, der U-Bahn-Station an der Allianz-Arena. Dort wurde der Personenkreis von der Polizei in Empfang genommen. Auf dem Weg zum Stadion soll es dann zu einem versuchten Angriff gekommen sein. Ein direktes Aufeinandertreffen mit den Münchnern, deren Südkurven-Sammelpunkt bahnhofsnah gelegen ist, wurde nach Informationen unserer Redaktion verhindert. „Derartige Gewalt vor Sportveranstaltungen dulden wir in München nicht“, sagte eine Sprecherin der Polizei München.

Ein Großaufgebot von Einsatzkräften setzte Schlagstöcke sowie Pfefferspray ein. Laut Polizeiangaben konnten die Beamten die Situation zügig beruhigen. Dennoch soll es Verletzte gegeben haben, offenbar aufseiten der Beamten.

Die Polizei kesselte den Personenkreis ein, nach Polizeiangaben sollen dies um die 100 Personen gewesen sein, nach Informationen unserer Redaktion waren es rund 200 Personen. Der Vorwurf des Landfriedensbruchs stand im Raum.

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