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Die Richtung stimmt

VfB-Profi Chris Führich bringt nach seiner Einwechslung Tempo ins Spiel – und sieht noch Arbeit vor dem Team.

Amsterdam - Im Labyrinth der Mixed Zone, dort wo die Profis nach den Spielen auf Medienvertreter treffen, fand sich Chris Führich ebenso gut zurecht wie vorher auf dem Platz. In den Katakomben der Amsterdamer Arena äußerte sich der Linksaußen des VfB Stuttgart nach seiner Einwechslung über die Partie. Führich kam beim 1:1 der DFB-Elf gegen die Niederlande in der 64. Minute ins Spiel und hätte wenig später fast eine Torvorlage gegeben. An seiner flachen Hereingabe nach starkem Antritt lag es nicht, dass die Kugel nicht im Tor lag: Adressat Karim Adeyemi hatte den Ball vertändelt.

Führich war im ersten Länderspiel unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp sehr präsent und engagiert nach seiner Einwechslung – auch in Pressingmomenten. Einmal sprintete er quer über den Platz und erzwang so einen Ball ins Aus. „Es war ein sehr intensives Spiel“, sagte der Offensivmann: „Beide Teams haben alles reingehauen.“ Man habe sich in jeden Zweikampf geschmissen, ergänzte der Blondschopf: „Solche Spiele kosten eine Menge Kraft.“

Chris Führich wurde auch zu den Unterschieden zwischen Klopp und dessen Vorgänger Julian Nagelsmann befragt. Klopp habe klargemacht, dass sich die Intensität am Limit bewegen solle, sagte Führich: „Er hat in der kurzen Zeit versucht, uns das intensive Pressing nahezubringen.“ Das funktionierte nach nur zwei Trainingseinheiten noch nicht immer, doch Wille und Leidenschaft waren da. Das sah auch Führich so, der sagte: „Das Spiel hat die Fans mitgerissen, darauf kann man aufbauen. Es war aber erst der Anfang – die Richtung stimmt, doch es gibt noch eine Menge Arbeit.“

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