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Internationale Premiere für Phong

Das Tischtennistalent des TTC Bietigheim-Bissingen gewinnt zum ersten Mal einen Wettbewerb der internationalen Konkurrenz. Im Finale in Linz ist er zwar zunächst Außenseiter, lässt sich davon aber nicht beeindrucken.

  • Tien Nghia Phong (Mitte) vom TTC Bietigheim-Bissingen freut sich über seinen ersten internationalen Turniererfolg. Foto: privat

    Tien Nghia Phong (Mitte) vom TTC Bietigheim-Bissingen freut sich über seinen ersten internationalen Turniererfolg. Foto: privat

Tischtennis. Gleich beim ersten internationalen Einsatz im Jahr 2025 in Linz, Österreich hat das Bietigheimer Tischtennistalent Tien Nghia Phong für einen Paukenschlag gesorgt. Er sicherte sich im Jungen U 15 Einzel gegen die internationale Konkurrenz mit einem Finalsieg gegen seinen deutschen Teamkameraden Jonas Rinderer (TV Ruhmannsfelden, Bayern) den ersten großen Turniersieg.

Zunächst ging es in der Vorrundengruppe gegen den Rumänen Ianis Gligoras und den Tschechen Martin Ratajsky. Beide Spiele konnte Phong deutlich in drei Sätzen für sich entscheiden. Es folgten zwei weitere glatte 3:0-Siege im Sechzehntel- und Achtelfinale gegen den Türken Kuzey Gundogou und den Ukrainer Volodymyr Nevzhyn. Den ersten Satzverlust gab es dann im Viertelfinale im Duell mit dem Spanier Ladimir Mayorov. Am Ende konnte sich der Youngster vom TTC immoXone Bietigheim-Bissingen jedoch sicher in vier Sätzen für das Halbfinale qualifizieren.

Dort traf er auf seinen ersten deutschen Teamkollegen, Samuel Kuhl (TSV Neuried). Schnell ging Phong mit 2:0-Sätzen in Führung, ehe Kuhl mit 12:10 den dritten Satz für sich entscheiden konnte. Doch der Bietigheimer behielt im vierten Satz kühlen Kopf und sicherte sich mit 11:7 den Sieg und den Finaleinzug. Als Außenseiter, aber mit der Aussicht auf seinen ersten großen internationalen Turniersieg auf der World Table Tennis Tour ging er das Endspiel sehr mutig an. So sicherte er sich auch den ersten Satz knapp mit 11:9-Punkten. Doch Rinderer schlug umgehend mit zwei schnellen Satzgewinnen (3:11, 7:11) zurück. Mit dem Mute der Verzweiflung erhöhte Phong nochmals das Risiko und spielte plötzlich fehlerfrei auf. Satz vier ging mit 11:3 an ihn, ehe er den Entscheidungssatz mit 11:5 für sich entscheiden konnte. Der Jubel nach dem verwandelten Matchball war verständlicherweise groß. „Was ein überragendes Gefühl. Das ist ein echter Meilenstein für mich und die Bestätigung der guten Arbeit im Training“, freut sich Phong über seinen Turniersieg. Bei seinem zweiten Start, den Jungen U 17, konnte das 13-jährige Talent zumindest die Vorrunde überstehen, ehe in der Runde der letzten 64 das Aus gegen den Ungar Mark Gergely in drei Sätzen kam. Auch für den zweiten TTC-Starter in Linz, Matej Haspel, kam bei den Jungen U 17 in der Runde der letzten 64 das Aus. In einem packenden Spiel musste er sich dem Niederländer Ivan Kahn in fünf Sätzen beugen. Zudem startete er noch bei den Jungen U 19. Dort erreichte er die Runde der besten 32, in der er sich dem Franzosen Thomas Laroche in vier Sätzen geschlagen geben musste. red

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