TEnnis. Beim Baublies-Jugend-Cup in Rutesheim hat die Altersklasse U 18 ihr Qualifikationsturnier absolviert, das einige lokale Tennis-Größen jubeln, andere dagegen im Tal der Tränen versinken ließ.
Völlig entspannt spielte sich der Sindelfinger Moritz Münster mit 2:0 (6:4 und 6:1) gegen Finn Heffter aus Schleswig-Holstein in die nächste Runde. Am Samstag hatte Münster mit den Herren des VfL Sindelfingen noch den Aufstieg in die Regionalliga verpasst. Freuen durfte sich auch Emma Sophie Glaser. Die Reutlingerin, die letztes Jahr noch im Finale der U 14 stand, landete in der U-18-Konkurrenz mit 2:1 (6:1, 0:6 und 10:7) einen denkbar knappen, aber völlig verdienten Sieg gegen die Ukrainerin Polina Renzjyna. Wie schwer der Sprung von der Altersklasse U 14 in ein hochklassiges ITF-Turnier U 18 ist, musste auch der Schwede Knut Andersch erfahren, der letztes Jahr noch die U-14-Konkurrenz dominiert hatte und in der ersten Quali-Runde aber gegen Niklas Klein (Friedrichshafen) im Match-Tiebreak die Segel streichen musste.
Ein kleines Tränchen verdrücken musste Stefanie Stahl (Maichingen), die dank einer Wild Card in der Qualifikation mitspielen durfte. Gegen die Schweizerin Sofia Alekseeva war die Oberliga-Spielerin von Blau-Weiß Vaihingen beim 0:2 (0:6 und 1:6) allerdings ohne Chance. Doch wie stark die Konkurrenz ist, erfuhr die junge Eidgenossin im nächsten Match, in dem sie der top gesetzten Britin Hollie Smart glatt in zwei Sätzen unterlag. Auch Lokalmatador Jesper Long war letztlich ohne Chance. Der Sohn des Rutesheimer Trainers Manne Long hatte beim 0:2 (2:6 und 1:6) gegen Ben Ostheimer (Aschaffenburg) nichts zu bestellen. red




