Radsport. Von seinen vergangenen 76 Renntagen ist Alexander Krieger 55 beim Giro d’Italia 2022 und bei der Vuelta à España 2021 im Sattel gesessen. Auch ein Zeichen dafür, dass der Straßenradprofi aus Vaihingen zwischen den großen Landesrundfahrten immer wieder verletzt oder krank war. Dennoch wurde er von seinem Team, das mit dem Start der Tour de France am heutigen Freitag im dänischen Kopenhagen unter dem Namen Alpecin-Deceuninck antritt, für das größte Radrennen der Welt nominiert. „Dass jetzt die Tour de France dazukommt, das ist der Wahnsinn. Vor der Saison war das so definitiv nicht geplant“, freut sich Alexander Krieger auf den Start der Frankreich-Rundfahrt gegenüber radsport-news.com.
Der Vaihinger ist auch beim größten Radrennen der Welt als Edelhelfer eingeplant. „Meine Aufgabe wird es sein, Jasper Philipsen in eine Position zu bringen, in der er um den Sieg mitfahren kann. Außerdem werde ich versuchen, Mathieu van der Poel auf den Etappen, wo es für ihn um was geht, so lange wie möglich aus dem Stress rauszuhalten und ihn optimal dort abzuliefern, wo er abgeliefert werden will“, sagt Krieger.
Die Frankreich-Rundfahrt wird bereits die vierte Grand Tour seit Mai 2021 sein, die Krieger in Angriff nimmt. „Ich habe das Glück, bestimmte Fähigkeiten zu haben und dass das Team an mich glaubt. Und wenn ich fit war, habe ich auch immer ziemlich gut geliefert habe“, erklärt der 30 Jahre alte Vaihinger. red

