(red). Sportlich gesehen war es für Achim Haubennestel ein sehr erfolgreicher Familienausflug. Bei den TKI European Open in Haigerloch belegte der Vaihinger zwei erste Plätze. Außerdem landete er noch zweimal auf dem zweiten Rang und wurde einmal Dritter – jeweils für die Goju Jutsu Union. Bei diesem Turnier konnte man sich unter anderem in den Kategorien Hardstyle-Kata, Waffe-Traditionell-Kata, Freestyle-Music-Kata, Point Fighting, Kickboxing, Judo und Ju-Jutsu messen.
Noch vor der Dämmerung ging es auf die Autobahn nach Haigerloch. Schon beim Registrieren der Sportler klar, dass es ein qualitativ hochwertiges Turnier werden wird. Gerade die Klasse der Schwarzgurte war sehr stark besetzt. Unter dem Teilnehmerfeld befand sich ein ehemaliger Weltmeister, ein World-Martial-Arts-Games-Sieger und noch weitere erfolgreiche Turniersportler. Es war für jeden alles drin – vom Sieg bis zum letzten Platz. Letzteres erschien Achim Haubennestel allerdings realistischer. Die Hoffnung auf eine Platzierung gab er aber nie auf.
Der Verlauf des Turniers bestätigte Achim Haubennestels Vermutung. Nur Nuancen entschieden zwischen Sieg und Niederlage. Was führt letztendlich zu einem Tagessieg? Ein gute Vorbereitung steht außer Frage. An dem Tag gut drauf sein, sich genau zum richtigen Zeitpunkt zu fokussieren, glückliche Umstände bei der Startreihenfolge, den Druck und damit die Anspannung nicht zu hoch werden lassen und alles zusammen muss stimmig sein. Dies gelang Haubennestel bestens. Vielleicht half ihm auch die Unterstützung seiner beiden Kinder Clara und Sophia, die in ihrer kindlichen Naivität immer wieder einen weiteren Pokal von ihrem Vater forderten.
