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Falsch verbunden mal anders

„Unter zwounddreißig sechzehn acht herrscht Konjunktur die ganze Nacht“, hat bereits in den 1980er Jahren die Spider Murphy Gang in ihrem Song „Skandal im Sperrbezirk“ besungen. So müssen sich wohl auch Fans von Borussia Dortmund gefühlt haben. Hatten sie in der vergangenen Woche, so berichtet die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“, die Tickethotline des Fußball-Bundesligisten versucht zu erreichen, so landeten sie auf einem Datingportal für Über-18-Jährige. Obwohl die betroffenen Fans die richtige Nummer gewählt hatten, begrüßte sie am anderen Ende der Leitung kein BVB-Mitarbeiter, sondern eine freundliche Frauenstimme die ein Erotik-Date vermitteln wollte. Falsch verbunden mal anders... Das Problem war allerdings schnell gefunden. Es lag an Unitymedia. Wenn Kunden dieses Telefonanbieters von einem analogen Festnetzanschluss die Nummer der BVB-Tickethotline wählten, landeten sie unter Umständen bei dem Dating-Portal. Dessen Telefonnummer unterscheidet sich von der BVB-Nummer nämlich nur durch eine einzige Ziffer. „In Einzelfällen konnte es sein, dass eine Zahl verschluckt wurde. Voraussetzung ist zum einen, dass es sich um einen analogen Festnetzanschluss handelt.“, erklärte Unitymedia-Sprecher Olaf Winter. Und schon hört man wieder die Spider Murphy Gang ganz laut singen: „Skandal (Skandal) im Sperrbezirk – Skandal (Skandal) im Sperrbezirk – Skandal – Skandal um Rosie.“ (nac)
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