(nac). Die Hockeymänner des Club an der Enz Vaihingen haben sich mit einer 2:3 (2:2)-Niederlage bei der TSG Bruchsal in die Winterpause der 3. Verbandsliga verabschiedet. „Wir waren wieder nur mit elf Spielern angetreten und hatten sogar Glück, dass die Bruchsaler zwei Schiedsrichter gestellt haben. Sonst hätten wir sogar in Unterzahl spielen müssen“, ärgert sich Vaihingens Manuel Max. „Allerdings fühlt man sich dann auch mal benachteiligt. Während die Schiedsrichter gegen uns sehr genau nach Regelwerk gepfiffen haben, haben sie zum Beispiel eine Tätlichkeit eines Bruchsalers nicht geahndet.“
Die Vaihinger kamen auf dem „schwer zu bespielenden Fußball-Kunstrasen mit Granulat“ (Max) gut in die Partie. „Das Spiel über die Flügel hat gut geklappt“, berichtet der CEV-Stürmer. So kamen die Vaihinger auch zu ihren beiden Toren. In der 25. Minute schlug Max den Ball mit der Rückhand in den Kreis, den Philipp Gerstung am langen Pfosten verwertete und so die Führung der Bruchsaler (20. Minute) ausglich. Nur wenige Minuten später setzte sich Dominik Hollmann über halblinks durch. Den Abpraller verwandelte Matthias Späth. Doch noch vor dem Seitenwechsel kassierten die Vaihinger den erneuten Ausgleich. Max: „Der Schiedsrichter hatte die letzte Minute angezeigt. Die war schon weit abgelaufen, als wir einen Freischlag erhielten. Doch irgendwie waren wir mit dem Kopf schon in der Pause. Denn wir verloren den Ball und liefen in einen Konter.“
Nach Wiederanpfiff verkam die Partie zunehmend zu einem Mittelfeldgeplänkel. Beide Teams waren in der Regel nur bei kurzen Ecken gefährlich. Bis zur 60. Minute, als die Bruchsaler das 3:2 erzielten.
Club an der Enz Vaihingen: Löpsinger – Brand, Cioflica, Zeeb, Preckel, Schmid, Hollmann, Späth, Gerstung, Borimann, Max.
