Same procedure as every year – das Gleiche Prozedere wie jedes Jahr. An Sven Kratochwil (Team AR Sport Asperg) auf den 5500 Metern und an Markus Nippa (TV Pforzheim) auf den zehn Kilometern kommt beim Volkslauf der SFG Serres in Wiernsheim keiner vorbei. Kratochwil gewann in neuem Streckenrekord von 19:14 Minuten vor Timo Engel (Waldorfschule Vaihingen) in 19:37 Minuten, Andreas Weis (TSV Nussdorf) in 19:48 Minuten und Christian Streib (TSV Ensingen) in 20:01 Minuten. Beste Frau war Celine Lautenschlager (LV Biet) in 25:02 Minuten vor Jaqueline Herrmann (Team Evaldo Mühlacker) in 25:10 Minuten und Jana Keppler (SV Oberkollbach) in 25:11 Minuten, die schon den Schülerinnenlauf in 5:02 Minuten gewonnen hatte. Nippa setzte sich in 34:32 Minuten gegen Martin Diebold (Physiotherapie von XXX) in 34:53 Minuten und Stefan Weigert (SV Gerlingen) in 36:16 Minuten durch. Auf der langen Strecke triumphierte Regina Vielmeier (SV Oberkollbach) in 43:40 Minuten als beste Frau. Bei den Schülern siegte Tom Matuschowitz (Friedrich-Abel-Gymnasium Vaihingen) in 4:44 Minuten.
Bis zum letzten Anstieg lieferten sich Kratochwil und Engel ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch dann zog der Asperger an, und der Enzweihinger musste abreißen lassen. „Ich habe schon vor dem letzten Berg gemerkt, dass mir das Laufen heute schwer fällt“, erklärt Engel. „Außerdem habe ich schon das ganze Jahr über weniger gemacht, weil ich beruflich mehr eingespannt war.“ Und Kratochwil ergänzt: „Die Tagesform war ausschlaggebend. Denn eigentlich ist Timo Engel der stärkere von uns beiden. Wir trainieren ja viel miteinander.“
Zufrieden mit dem letzten Podestplatz zeigte sich Weis. „Ich bin vor zwei Wochen erst den Marathon in Karlsruhe gelaufen. Der steckte noch die letzten anderthalb Wochen in den Knochen. Bis Kilometer drei waren wir alle noch relativ konstant beieinander. Dann bin ich auf Platz drei vorgelaufen und habe mir ein Polster nach hinten erarbeitet. Da der Abstand auf Sven Kratochwil und Timo Engel schon etwas größer war, habe ich mir gesagt, ich laufe konstant durch“, berichtet der Nussdorfer.
Richtig eng ist es bei den Frauen auf der 5500-Meter-Strecke zugegangen. Lautenschlager hatte am Ende die Nase nur um wenige Sekunden vor ihrer Konkurrenz. „Ich suche mir in der Regel jemanden, der mich zieht. In diesem Fall war das Jana Keppler. Auf dem zweiten Teilstück hat dann Jaqueline Herrmann uns beide überholt. Das hat meinen Ehrgeiz geweckt. Und ich wusste ich kann noch mal zulegen“, berichtet sie. Am letzten Berg hat Lautenschlager dann Herrmann wieder abgefangen.


