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Viel Erfahrung für Hohenhaslach/Freudental

SGM hat sich mit Bashkim Susuri und Daniel Nissan enorm verstärkt. Dennoch wird nicht zum Angriff auf Platz zwei geblasen.

  • Der ehemalige Spielertrainer Daniel Nissan (rechts) ist als Spieler zur SGM Hohenhaslach/Freudental zurückgekehrt und soll im defensiven Mittelfeld die Strippen ziehen. Foto: Küppers

    Der ehemalige Spielertrainer Daniel Nissan (rechts) ist als Spieler zur SGM Hohenhaslach/Freudental zurückgekehrt und soll im defensiven Mittelfeld die Strippen ziehen. Foto: Küppers

Fußball. Mit dem oberliga-erfahrenen Stürmer Bashkim Susuri und bezirksliga-erfahrenen Mittelfeldspieler Daniel Nissan hat der Fußball-A-Ligist SGM Hohenhaslach/Freudental „enorm viel Qualität“ (Trainer Georgios Kanelopoulos) dazubekommen. „Bashkim ist genau der Spieler, der uns gefehlt hat. Er macht aus wenig viel und verwertet genau die Torchancen, die wir in der Vergangenheit noch ausgelassen haben“, erklärt Georgios Kanelopoulos. Und vom Ex-Spielertrainer Nissan, der nun wieder als Spieler zurückgekehrt ist, erhofft sich der SGM-Übungsleiter durch seine Erfahrung viel im defensiven Mittelfeld. „Mit Arsim Susuri könnte er das beste Duo im zentralen Mittelfeld in unserer Klasse bilden“, ist sich Kanelopoulos sicher. „Außerdem kann Daniel die Bälle in die Schnittstelle spielen. Das hat in der Vergangenheit bei uns nicht gut funktioniert.“

Durch die Winterzugänge werden die Hohenhaslacher und Freudentaler aber nicht automatisch zu einem Anwärter auf einen der Aufstiegsplätze, auch wenn der Rückstand auf Platz zwei aktuell nur ein Punkt beträgt. Spitzenreiter TSV Nussdorf ist schon etwas enteilt. „Um Zweiter zu werden muss viel zusammenpassen – nicht nur ein oder zwei gute Spieler dazukommen“, erklärt Kanelopoulos. „Ein Team funktioniert nur mit elf oder sogar 15 bis 16 Spielern. Und alles muss passen. Der ganze Kader muss immer da sein, es dürfen sich keine Spieler verletzen. Und auch die Einstellung muss stimmen.“

Doch auch, wenn die Hohenhaslacher und Freudentaler Platz zwei nicht als neues Saisonziel ausgeben, wollen sie so lange wie möglich darum mitspielen. „Unser Ziel ist, Sonntag für Sonntag Punkte mitzunehmen. Und wenn am Ende der zweite Rang rauskommt, nahmen wir den mit“, erklärt der SGM-Trainer.

Der Pflichtspielauftakt im Jahr 2022 hat es aber schon in sich. An diesem Sonntag (14.30 Uhr) müssen die Hohenhaslacher und Freudentaler beim SV Germania Bietigheim II ran, der lange Zeit auf dem Aufstiegsrelegationsplatz lag, zuletzt aber etwas Boden verloren hat. Als Achter beträgt der Rückstand auf die SGM aber nur zwei Punkte. „Das wird eine sehr schwere Aufgabe – zumal die Bietigheimer zu Hause immer wieder Unterstützung aus der ersten Mannschaft bekommen, die in der Landesliga spielt“, berichtet Kanelopoulos. Der Übungsleiter und sein Trainerpartner Hartmut Leineker haben sich aber schon einen Matchplan zurechtgelegt. Kanelopoulos: „Wir müssen erst mal sicher stehen. Und dann wollen wir mit aggressivem Pressing schon im Mittelfeld die Bälle erobern und dann intelligent Gegenangriffe starten.“

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