Fußball. In der Fußball-Kreisliga B 7 hat der SV Riet nach dem großen Umbruch des vergangenen Sommers seinen Platz gefunden. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Heidt gefällt sich in der Verfolgerrolle. „Es war ja klar, dass es die vier Mannschaften gibt, die vorne wegziehen“, sagt Riets Kapitän Patrick Gebhardt. „Aber wir sind relativ zufrieden mit der Hinrunde und haben als Ziel, Erster der Verfolgergruppe zu bleiben.“ Am Sonntag um 12.30 Uhr steigt der SVR mit dem Nachholspiel beim SV Horrheim II wieder in den Spielbetrieb ein.
„Das wird gleich ein schwieriges Spiel, aber andererseits auch eine schöne Herausforderung“, sagt Gebhardt. „Wir erwarten einen starken Gegner. Wenn man die vier über uns weglässt, ist das am Sonntag das Spitzenspiel für uns.“ Wie die Horrheimer Reserve genau aufläuft, weiß der SVR-Kapitän zwar nicht, hat aber so seine Vermutungen. „Wir haben bei dem Turnier anstatt des Stadtpokals gegen die erste Mannschaft von Horrheim gespielt“, sagt er. „Die war richtig gut. Und bei einem gemeinsamen Training erwarte ich, dass die zweite Mannschaft davon profitiert und entsprechend stark spielt.“ Beim Blick auf die eigene Stärke sagt er achselzuckend: „Es ist überall bekannt, dass der Platz in Riet es nicht hergibt, drei Mal die Woche zu trainieren.“ Darum war sein Team in den vergangenen Wochen jeweils ein Mal auf dem Platz und ein Mal bei einer gemischten Einheit zu den Themen Fitness und Kraft unter der Leitung von Fabio Balsamo aktiv. „Die Pause war gut, aber jetzt muss sich jeder wieder verbessern“, sagt Gebhardt. „Und es wird von Einheit zu Einheit besser. Am Anfang waren alle direkt platt.“
Für den zweiten Teil der Saison – zwei Spiele der Hinrunde sind noch nachzuholen, ehe im März die Rückrunde beginnt – sieht Gebhardt sogar noch bessere Vorzeichen beim SV Riet als bisher. „Wir konnten nie konstant mit der gleichen Elf auflaufen, weil wir immer Ausfälle hatten“, berichtet er. „Das wird jetzt besser.“ Mit Niklas Leibfried ist ein Spieler des SV Riet aus Freiburg wieder in die Heimat zurückgekehrt. Philipp Braun und Daniel Frenzel aus der früheren Mannschaft des TSV Aurich schlossen sich dem Team im Strudelbachtal an. Und nach einer Zwangspause wegen eines gebrochenen Beins wird auch Luis Ottmüller langsam wieder ins Training einsteigen. „Ein paar Corona-Ausfälle hatten wir in der Winterpause, aber die sind auch rechtzeitig alle wieder fit“, sagt Gebhardt.
Darum werde man in Riet für das Spiel gegen die direkte Konkurrenz ausnahmsweise aus dem Vollen schöpfen können, freut sich der Kapitän. „Außerdem ist das Gefühl in der Mannschaft gut“, sagt er. „Jeder hat Lust, dass es endlich wieder losgeht, und jetzt geht es sowieso in die Phase, in der jeder Bock auf Fußball hat.“ Besseres Wetter und die Zielgerade der Punkterunde sollen für die Extraportion an Motivation sorgen. „Wenn wir den fünften Platz behaupten, dann sind wir voll zufrieden mit dem Neuanfang beim SV Riet“, sagt Gebhardt.

