(nac). Die SGM TSV Nussdorf/TSV Großglattbach bleibt auch nach dem dritten Spieltag das Maß der Dinge in der Frauenfußball-Bezirksliga 1. Die SGM gewann deutlich gegen die SVGG Hirschlanden-Schöckingen mit 2:0 und verteidigte Tabellenplatz eins souverän.
Bezirksliga 1
Nussdorf/Großglattb. – Hirschlanden 2:0 (1:0)
Drittes Spiel, dritter Sieg – auch gegen die SVGG Hirschlanden-Schöckingen ließ die SGM TSV Nussdorf/TSV Großglattbach nichts anbrennen. Von der ersten Minuten an dominierten die Gastgeberinnen die Partie. und spielten sich gute Möglichkeiten heraus. Jedoch fehlte noch der Abschluss. Erst nach 19 Minuten erlöste Selina Gillé nach einem Zuspiel von Nadine Hauke die Nussdorferinnen und Großglattbacherinnen – 1:0. Die Schöckingerinnen schafften es kaum noch, in die gegnerische Hälfte zu kommen. Trotz des Powerplays gelang den Gastgeberinnen jedoch kein weiterer Treffer bis zum Seitenwechsel. Nach Wiederanpfiff machten die SGM-Spielerinnen da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste. Die Gastgeberinnen erspielten sich eine Chance nach der anderen und hätten eigentlich schon viel höher führen müssen. Doch es fehlte immer irgendetwas. Erst vier Minuten vor Schluss erhöhte Christine Dertinger nach einer präzisen Vorlage von Julia Schüle auf 2:0.
SGM TSV Nussdorf/TSV Großglattbach: Jasmin Sieber – Bossert, Rapp, Grau, Hauke, Adam, Dertinger, Selina Gillé, Stricker, Falz, Stephan, Kapouranis, Wagner, Schüle, Eisele.
Bezirksliga 2
VfR Großbottwar – Häfnerhaslach 9:2 (5:0)
Der VfR Großbottwar hat eindrucksvoll seine momentane Vormachtstellung in der Bezirksliga 2 untermauert. Bereits nach rund einer Viertelstunde lag der Spitzenreiter mit 3:0 durch Treffer von Sarah Bluma (8. Minute), Miriam Kübler (16.) und Naomi Ott (18.) in Führung. Bis zum Seitenwechsel schraubten Ott (25.) und Maren Essig (27.) das Ergebnis noch auf 5:0. „Das war aber zu hoch“, berichtet Häfnerhaslachs Trainer Stefan Bachmann. „Die Großbottwarerinnen schossen fünfmal aus Tor und trafen fünfmal. Klar haben sie uns hinten reingedrückt. Aber unsere Defensive stand gut.“ Nach dem Seitenwechsel fingen sich die Häfnerhaslacherinnen. Nach zwei weiteren Treffern für Großbottwar durch Antonia Fuchs (56.) und Ott (58.) gelangen den Gästen auch zwei Tore, die ersten Gegentore für den VfR in dieser Saison. Deborah Hildebrand (64.) und Maria Melliou (69.) verkürzten auf 2:7. „Wir haben uns über Konter mehrere Chancen erarbeitet. Ohne die ein oder andere Abseitsstellung hätten wir vielleicht noch ein Tor geschossen“, sagt Bachmann. Doch in den letzten zehn Minuten legten die Großbottwarerinnen durch Jessica Weng (80.) und Fuchs (90.) noch zweimal nach.
TSV Häfnerhaslach: Christina Schneider – Hildebrand (46. Striegel), Wahl, Brauchle, Julia Schneider, Marisa Dupper, Unfried, Melliou, Sarah Dupper, Schnaufer, Pötzsch.
FV Roßwag – SGV Murr 1:0 (1:0)
Mit dem Tor zum 1:0 durch Lisa Frauer (35.) ist bei den Roßwagerinnen gegen den SGV Murr der Knoten geplatzt. „Danach haben wir uns viele Chancen erspielt und sind auch zu Abschlüssen gekommen“, sagt die verletzte FVR-Abwehrspielerin Daniela Dertinger. „Das Tor hat Selbstvertrauen gegeben.“ Dennoch mussten die Roßwagerinnen bis zum Schluss zittern. Denn ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen. Dertinger: „Oftmals hat es nicht ganz gepasst. Ab und zu wollten wir aber auch den Ball bis ins Tor tragen.“
FV Roßwag: Margret Krieger – Dieterle, Jessica Lange (45. Gerst), Marlin Krieger, Dreibach, Eckerle, Schlosser, Verena Lange, Frauer, Dingler (68. Assenheimer), Lischka (86. Brettschneider).
Hohenhaslach – Erdmannhausen II 1:0 (0:0)
Der SCH bleibt dem Spitzenduo VfR Großbottwar und TSV Ottmarsheim nach dem Sieg gegen Erdmannhausen II auf den Fersen. Die Hohenhaslacherinnen zogen sogar mit dem Zweiten nach Punkten gleich, nachdem Ottmarsheim gegen die SGM Hochdorf/Remseck verlor. Das 1:0 gegen Erdmannhausen II war allerdings ein schwer erkämpfter Erfolg. „Beide Mannschaften waren auf Augenhöhe“, berichtet SCH-Trainer Andreas Knapp-Prantl. „Aber durch das, was das Team investiert hat, hat es sich den Sieg verdient.“ Die Hohenhaslacherinnen konnten sich jedoch bei ihrer Torfrau Janine Brinnig bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. In der 25. Minute wehrte sie einen Schuss mit dem Bein ab, den „wir Trainer schon drin gesehen hatten“ (Knapp-Prantl). In der 77. Minute erlöste dann Nadine Friedl die Hohenhaslacherinnen – 1:0. Fünf Minuten vor dem Ende hätte sie für die endgültige Entscheidung sorgen können. Doch ihr Schuss knallte nur gegen den Pfosten. Erstmals wurde Knapp-Prantl an der Linie von Andreas Assmus unterstützt. Assmus springt für Jürgen Brinnig ein, der beruflich bedingt sein Engagement beim SCH nicht fortführen kann.
SC Hohenhaslach: Brinnig – Jung (50. Azouri), Pfaffeneder, Wamser, Müller, Häberlein-Rein (60. Fiedler), Mutter, Friedl, Beutel, Naglo (70. Beutel, 80. Herrmann), Di Rocco.

