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Nussdorf findet eine interne Doppellösung

Wizemann formt in neuer Saison mit Ristomanov Trainerduo beim TSV.

  • Nikola Ristomanov

    Nikola Ristomanov

  • Johannes Wizemanno

    Johannes Wizemanno

Fußball. Noch nicht einmal eine Woche, nachdem Sinan Yilmaz den Verantwortlichen des TSV Nussdorf eröffnet hatte, dass er in der neuen Saison eine neue Herausforderung als Spieler und Trainer sucht und sich schon mit dem Ligakonkurrenten TSV Kleinglattbach einig ist (wir berichteten), hat der Nussdorfer Fußballchef Heiko Dieterle eine Nachfolgeregelung gefunden. In der neuen Saison wird der bisherige spielende Co-Trainer von Sinan Yilmaz, Johannes Wizemann, zum Chefcoach befördert. Ihn unterstützt als spielender Assistent Nikola Ristomanov. „Es war klar, dass wir eine interne Lösung bevorzugen. Deshalb haben wir uns, als uns Sinan seine Entscheidung mitgeteilt hat, direkt mit unserer ersten logischen Anlaufstelle, nämlich Johannes Wizemann, zusammengesetzt. Er konnte sich auch gleich vorstellen, den Job zu übernehmen und hat seine Ideen eingebracht. Sein einziger Wunsch war, dass er einen Co-Trainer an die Seite gestellt bekommt“, berichtet der Abteilungsleiter des A-Ligisten, Dieterle. „Dass es letztlich so schnell ging, lag daran, dass wir uns alle sofort einig waren.“

Für Wizemann als Nachfolger von Yilmaz sprechen gleich mehrere Argumente: „Er ist nicht nur nah dran an der Mannschaft, er ist mittendrin. Deshalb weiß er auch, wie jeder tickt“, berichtet Dieterle. „Und er weiß, wie Fußball funktioniert. Er hat selbst hochklassig gespielt und ist noch nicht am Limit. Wir sind deshalb überzeugt, dass er unseren Weg fortführen kann.“

Für Ristomanov ist es eine Ehre, als Co-Trainer beim TSV Nussdorf einzusteigen. „Ich bin stolz darauf, dass ich diese Chance bekomme“, erklärt der Mittelfeldspieler. „Ich trainiere zwar schon seit längerer Zeit Jugendmannschaften – unter anderem unterstütze in den jetzt in der dritten Saison bei der C-Jugend in Nussdorf. Es ist jetzt dennoch ein großer Schritt zu den Aktiven.“

Vor zwei Monaten hätte er sich die Aufgabe allerdings noch nicht zugetraut. „Damals hätte ich jedem gesagt, der mich fragt, ob ich Trainer mache, dass ich noch nicht bereit bin“, erzählt Ristomanov. „Aber als Heiko Dieterle und Johannes Wizemann auf mich zukamen und mir erklärten, wie meine Rolle aussehen wird, war mir sofort klar, dass ich Ja sage.“

Wie genau die Aufgaben zwischen Wizemann und Ristomanov aufgeteilt werden, steht noch nicht fest. „Es ging alle so schnell“, sagt der Mittelfeldspieler. „Johannes und ich sind auf jeden Fall auf einer Wllenlänge, wie wir spielen wollen. Er wird bestimmt nicht alle Entscheidungen treffen. Aber er wird hauptsächlich die Ansprachen an die Mannschaft halten.“

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