Fußball. Im Gegensatz zur Konkurrenz in der Fußball-Kreisliga A 3 ist der TSV Häfnerhaslach nicht mit einem Nachholspiel in den zweiten Teil der Fußballsaison eingestiegen, sondern greift erst an diesem Sonntag zum Rückrundenauftakt wieder ins Geschehen ein. Erste Partie im neuen Jahr ist das Kräftemessen mit der SGM Roßwag/Mühlhausen, die ihr Heimspiel auf dem Rasenplatz in Roßwag austragen will. Spielbeginn ist auf 15 Uhr angesetzt.
„Mit der Trainingsbeteiligung während der Vorbereitung war ich zufrieden“, sagt Jonathan Makrai, der die Mannschaft vom Heiligenberg in der Winterpause als Trainer übernommen hat (VKZ hat berichtet). „Wir waren im Schnitt 14 bis 15 Teilnehmer, meistens auch mit zwei Torhütern. Da haben wir anfangs an der Grundlagenausdauer gearbeitet und später viel für Antritt und Spritzigkeit getan.“ Weil Platzsituation mit dem Häfnerhaslacher Rasen in den Wintermonaten als schwierig bekannt war, gastierte der TSV nach Möglichkeit in Hohenhaslach auf dem Kunstrasen. „Außerdem hatten wir ein Trainingswochenende, und da waren die Beteiligung und der Erfolg sehr gut“, freut sich Makrai. „Unser Stand ist jetzt am Ende der Vorbereitung spielerisch in Ordnung, und auch bei der Fitness sind wir auf der Höhe. Jetzt geht es um die Feinabstimmung. Im Spiel gegen den Ball will ich etwas anderes ausprobieren, aber das wird sich im Lauf der ersten Spiele verfestigen.“
Die Testspiele im Rahmen der Vorbereitung will Makrai lieber nicht als Maßstab hernehmen. „Die Trainingsbeteiligung war top, aber bei den Spielen waren oft auch Leute mit weniger Erfahrung dabei“, sagt er diplomatisch. „Wir hatten bei jedem Test eine andere Elf auf dem Platz.“ Etwa die Hälfte der Spieler seien dauerhaft da gewesen, während die andere Hälfte von Spiel zu Spiel wechselte. „Wir haben da relativ viele Gegentore kassiert“, sagt der Übungsleiter. „Gegen den Ball standen wir da nicht so ideal, da ist noch Luft nach oben. Das war dann auch der Anlass für einen etwas veränderten Trainingsschwerpunkt.“ Insbesondere das 5:7 gegen den TSV Affalterbach lag Makrai ein wenig im Magen. „Aber das Spiel war auch der Abschluss unseres Trainingswochenendes“, schränkt er ein und hebt auch gleich den positiven Aspekt hervor: „Dafür, dass wir am Freitag und Samstag sehr intensive Einheiten hatten, sind sie in dem Spiel noch sehr gut gelaufen.“
Für das erste Spiel am Sonntag hofft der TSV-Trainer darauf, dass die Zahl der Gegentore drastisch abnimmt. „Roßwag/Mühlhausen hat eine gute Entwicklung gemacht, und ich erwarte ein gutes Spiel“, sagt Makrai. „Wir wollen möglichst lange die Null halten und dann mit unserer guten Offensive zum Erfolg kommen.“ Als einziger Ausfall – mehrere Spieler hatten coronabedingt pausieren müssen – ist derzeit Pascal Hirsch aktuell. „Er hat sich in der vorigen Trainingswoche am Oberschenkel etwas gezerrt“, berichtet sein Trainer. „Gegen Flacht hat er pausiert, mal schauen ob es bis Sonntag wieder reicht.“ Fürs Abschlusstraining gestern Abend gab es zwar mehrere krankheitsbedingte Absagen, doch für den Rückrundenauftakt ist Makrai zuversichtlich. Und was seine eigene Tätigkeit angeht ebenfalls: „Es läuft meiner Meinung nach sehr gut.“ Dadurch, dass er in seinen Münchner Jahren ältere Jugendliche trainiert hat, sei der Unterschied zu den Aktiven bei Spielformen nicht allzu groß.

