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Nach sechs Jahren ist für Weeber Schluss in Iptingen

A-Ligist SVI muss sich bis Sommer einen neuen Übungsleiter suchen.

Fußball. Sechs Jahre sind genug, sagt Martin Weeber. Nach der Saison stellt der Trainer des Fußball-A-Ligisten SV Iptingen sein Amt zur Verfügung. Von der Entscheidung des Übungsleiters wurden die Clubverantwortlichen aber wohl nicht überrascht. „Der Verein hatte auch die Tendenz, dass man neuen Wind reinbringen muss. Sechs Jahre sind eine lange Zeit“, berichtet Weeber.

Uwe Hinterseer lässt das zwar unkommentiert. Der Vorsitzende des SVI sagt allerdings: „Wir haben und hatten immer ein gutes Verhältnis zu Martin Weeber. Er ist sehr engagiert – auch in der Jugend – und hat trotz einiger Widrigkeiten immer sehr gute Arbeit geleistet. Im Gespräch über die Zukunft des Iptinger Fußballs sind wir dann gemeinsam zu dem Entschluss gelangt, dass wir nicht zusammen weitermachen.“

Ale Weeber die Iptinger übernommen hat, haben sie regelmäßig lange um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Doch über die Jahre hat er aus ihnen eine Mannschaft geformt, die sogar das Potenzial hat, um den Aufstieg mitzuspielen. Als die Saison 2020/2021 nach nur acht Saisonspielen abgebrochen wurde, stand der SVI auf dem dritten Platz. Aktuell liegt er auf Rang vier – drei Punkte hinter dem VfR Sersheim auf dem Aufstiegsrelegationsplatz. „Martin Weeber hat in seiner Zeit unsere Ziele vollauf erfüllt“, lobt auch Hinterseer.

Die Gespräche mit Nachfolgern laufen bereits. Spruchreif ist aber noch nichts. Wichtig ist dem SVI-Vorsitzenden, dass der neue Trainer vor allem „zu einem dörflichen Verein“ (Hinterseer) passt. „Er muss mit dem Kader haushalten. Man hat immer mal wieder personelle Probleme. Und dennoch muss man Woche für Woche zwei Mannschaften auf den Platz bringen“, berichtet der Vereinschef. Am liebsten wäre es ihm, wenn der neue Trainer in solchen Strukturen bereits Erfahrungen gesammelt hat – entweder schon als Trainer oder zumindest als Spieler.

Ob Weeber direkt für die neue Saison einen neuen Trainerjob annehmen wird, darüber hat sich der Übungsleiter noch keine Gedanken gemacht und lässt sich alle Optionen offen. „Ich bin jetzt – glaube ich – 39 Jahre am Stück dabei. Nur ein Jahr habe ich Pause gemacht, als ich meine Jungs nach Rutesheim zum Training gefahren habe“, berichtet der Übungsleiter. „Ich lasse mir alles offen. Man soll ja nicht nie sagen.“

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