FußballSportaufmacher 4

Mit 5:3-Erfolg Selbstvertrauen reaktiviert

Der TSV Nussdorf beendet seine
Durststrecke gegen Leonberg/Eltingen.

Fussball. „Es war ein brutal wichtiger Sieg“, sagt Nikola Ristomanov nach dem Abpfiff voller Emotionen. „Für uns, für das Gefühl, für das Team.“ Der TSV Nussdorf hat gestern in der Fußball-Bezirksliga seine Negativserie beendet und dem Punkt aus der Vorwoche den ersten Sieg seit langem folgen lassen. Im heimischen Hardtwäldle bezwang die Elf der Spielertrainer Johannes Wizemann und Nikola Ristomanov den SV Leonberg/Eltingen mit 5:3 (4:2).

Der Vorsprung auf die Abstiegsränge ist für den TSV Nussdorf von vier auf sieben Punkte angewachsen. „Den Punkt gegen Drita Kosova Kornwestheim vor einer Woche haben wir jetzt mit einem Heimsieg vergoldet“, freut sich Ristomanov. „Damit haben wir jetzt ein kleines Polster. Sieben Spiele sind noch zu spielen.“ Gestern haben die Nussdorfer gezeigt, wie sie in der Schlussphase der Saison auftreten wollen. „Genau so wie in der Hinrunde“, fasst Ristomanov zusammen. „Kämpferisch, mit dem Willen in uns, einfach die Basics auf den Platz bringen.“

Und statt gleich wieder in Rückstand zu geraten, legten die Gastgeber im Hardtwäldle gestern die ersten zwei Treffer vor. Benjamin Langhans (9. Minute) und Samuel Grözinger (24.) brachten den TSV mit 2:0 in Führung. Doch darauf konnten sich die Nussdorfer nicht ausruhen, denn kurz vor der Pause ging es Schlag auf Schlag. Matthias Stahl verkürzte auf 1:2 (41.), dann bauten Grözinger und Wizemann mit einem Doppelschlag die Führung auf 4:1 aus. „Heute müssen wir unseren beiden Außen Marcel Rähmer und Thorsten Josenhans ein Riesenkompliment machen“, sagt Ristomanov. „Sie haben drei super Vorlagen gemacht.“ Doch mit dem Pausenpfiff verkürzte Julian Gäckle noch auf 2:4.

In der 62. Minute waren die Gäste aus Leonberg und Eltingen plötzlich wieder im Spiel – Marco Seufert hatte auf 3:4 verkürzt. In der 65. Minute wechselte Nussdorf Roberto Ancona ein. „In der 70. Minute hat er nach seinem Solo das 5:3 geschossen“, freut sich Ristomanov über seinen Joker. „Das war für das Gefühl ganz wichtig. Und es zeigt uns, dass wir nicht elf Leute brauchen, sondern 18 oder 20, weil Frische von der Bank ganz wichtig ist, um den Gegner unter Druck zu setzen.“ Torgefährliches gab es danach auf beiden Seiten nicht mehr.

Die beiden gestrigen Kontrahenten stehen jetzt punktgleich auf den Rängen neun und zehn der Bezirksliga-Tabelle. „Für uns ist es jetzt wichtig, möglichst viele Mannschaften mit unten reinzuziehen“, sagt Ristomanov. „Darum war es für uns ein Sechs-Punkte-Spiel.“ rkü

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