FußballSportaufmacher 2

Gewalt und Diskriminierung nehmen ab

Im Amateurfußball zeigt der Trend in
die richtige Richtung.

Fussball. Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat das „Lagebild Amateurfußball“ vorgelegt. Darin sind alle Spielabbrüche, Gewalt- und Diskriminierungsereignisse im Bundesgebiet erfasst. Die Zahlen bewegen sich in die richtige Richtung.

Ingesamt gab es in der vergangenen Spielzeit 2024/2025 im gesamten Bundesgebiet 829 vorzeitige Spielabbrüche. Im Vergleich zur Saison 2023/2024 entspricht das einem Rückgang von neun Prozent. In 3494 Partien wurden Gewaltvorfälle im Spielbericht vermerkt. Auch diese Zahl ist mit 6,1 Prozent rückläufig.

Doch nicht nur Gewaltvorfälle wurden erfasst, sondern auch Diskriminierungsereignisse. Diese wurden 2441 Begegnungen festgestellt. Hier fällt der Rückgang etwas geringer aus und liegt im Vergleich zur Saison 2023/2024 nur noch bei einem Minus von 3,1 Prozent.

Insgesamt wurden in ganz Deutschland in der vergangenen Saison 1 286 245 Begegnungen regulär abgeschlossen. Auch hier verzeichnet die Statistik ein Minus – allerdings nur ein geringes von 0,48 Prozent.

Der Trend zeigt also in die richtige Richtung, doch grundsätzlich gilt, das jeder Vorfall einer zu viel ist. dd

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