Fußball

Enzweihingen kann sich Luft verschaffen

Mit einem Sieg beim SV Horrheim würde sich TSV vom Keller absetzen

Mit Ruhm haben sich bisher weder der SV Horrheim noch der TSV Enzweihingen bekleckert. Die Horrheimer stehen mit nur vier Punkten aus fünf Spielen auf dem Abstiegsrelegationsplatz der Fußball-Kreisliga A 3. Die Enzweihinger sind mit sechs Zählern aus vier Partien nur einen Rang besser platziert. Am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) treffen sie in Horrheim direkt aufeinander. Für beide Mannschaften wäre ein Erfolg, sprich drei Punkte, enorm wichtig. Die Horrheimer würden Anschluss an das untere Mittelfeld finden. Die Enzweihinger würden sich vom Tabellenkeller absetzen und fünf Punkte zwischen sich und die Abstiegsränge bringen. „Gegen Erligheim am Sonntag war schon ein Sechs-Punkte-Spiel. Und das ist gleich das nächste“, sagt Enzweihingens Trainer Hans-Ulrich Rähmer. Und sein Gegenüber Claus Piayda ergänzt: „Das ist mit Sicherheit ein ganz wichtiges Spiel. Wir sind in der Pflicht zu punkten. Und das muss auch unser Anspruch sein.“

Die Enzweihinger gehen nach dem 5:2-Sieg gegen Erligheim (Rähmer: „Das war nicht schön, aber wichtig. Ich habe aber zum ersten Mal überhaupt nach einem Sieg noch auf dem Sportplatz eine Krisensitzung abgehalten, weil wir so schlecht gespielt haben.“) mit breiter Brust in die Partie in Horrheim. Dennoch warnt der Enzweihinger Trainer: „Wir haben einen Heidenrespekt vor Horrheim. Kämpferisch ist das eine der stärksten Mannschaften in der Kreisliga A 3. Das wird ein Kampf auf Biegen und Brechen.“ Doch genau das liegt den Enzweihingern nicht unbedingt. „Wenn wir aber anfangen, Solodarbietungen zu geben, dann spielt das den Horrheimern in die Karten“, erklärt Rähmer. „Aber das werden meine Jungs schon nach fünf Minuten merken, wenn sie ständig auf der Nase liegen. Es tut weh, wenn man gegen Horrheim spielt, auch wenn es nicht unfair ist.“

Und genau da will auch Piayda ansetzen. „Die Enzweihinger sind technisch sehr gut. Deshalb müssen wir ihnen kämpferisch entgegentreten und ihnen keinen Platz lassen, sich zu entfalten“, berichtet der SVH-Trainer. „Wir waren zwar bisher fast immer nahe dran, Punkte zu holen. Aber wir haben zurzeit noch nicht die entsprechende Form und müssen uns jeden Zähler erarbeiten.“

Auf beiden Seiten werden aber wichtige Leistungsträger fehlen. Piayda muss neben den Langzeitverletzten Marco Burkhardt und Andre Aisenbrey auf Stefan Welleba (Spätschicht) und Fatos Isafi (krank) verzichten. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Dominik Haydl, der am vergangenen Wochenende einen Schlag auf den Knöchel bekommen hat. „Ich gehe aber davon aus, dass er die Zähne zusammenbeißt“, sagt der SVH-Übungsleiter. Und Rähmer wird Bilall Gjinovci fehlen. Der Offensivmann hat sich gegen Erligheim den Daumen ausgekugelt. Außerdem plagen ihn Knieprobleme.

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