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Di Rocco schießt Hohenhaslach zum Erfolg
Die SGM TSV Nussdorf/TSV Großglattbach hat die erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Joachim Gutekunst verlor beim FSV Oßweil mit 1:2. „Das war aber vielleicht unser bestes Spiel in dieser Saison“, sagt Nussdorfs Selina Gillé.
Bezirksliga 1FSV Oßweil – Nussdorf/Großglattbach 2:1 (1:1)
In einem Schlagabtausch auf Augenhöhe hatten die Oßweilerinnen am Ende die Nase vorn. „Wir hatten nicht das Glück auf unserer Seite“, sagt Nussdorfs Selina Gillé. „Wir haben von hinten gut rausgespielt. Nur im Abschluss hat es gehapert.“ Dennoch gingen die Gäste nach sechs Minuten mit 1:0 in Führung. Nach einem Eckball von Carina Wagner beförderte Melanie Stricker den Ball über die Linie. Doch die Führung hielt nur rund vier Minuten. Lea Nagel glich in der 10. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoß aus. Dass die Oßweilerinnen als Siegerinnen den Platz verließen, lag hauptsächlich an den Nussdorferinnen und nicht am Können der Gastgeberinnen. Denn „beim zweiten Tor des FSV haben wir geschlafen. Da haben wir die Oßweilerin unbehelligt durch unsere Abwehr laufen lassen“, berichtet Gillé. Johanna Voige (68. Minute) sagte Danke. In der Folge waren die Oßweilerinnen am Drücker. Nach einem Foul im Nussdorfer Strafraum zeigte Schiedsrichter Simon Bühringer auf den Punkt (80.). Madlene Bäuerle war damit nicht einverstanden und fing an, mit dem Unparteiischen zu diskutieren. Der unterband die verbalen Attacken mit der Gelb-Roten Karte. Den Foulelfmeter hielt anschließend Jasmin Sieber.
SGM TSV Nussdorf/TSV Großglattbach: Jasmin Sieber – Wagner, Dertinger, Morina (45. Eisele), Selina Gillé, Stephan (70. Karok), Falz (72. Bäuerle), Stricker, Hauke, Grau, Schüle (80. Rapp).
Bezirksliga 2TErdmannhausen II – FV Roßwag 1:2 (0:0)
In den ersten 45 Minuten waren die Erdmannhausenerinnen die etwas bessere Mannschaft. Gefahr ging aber von beiden Teams kaum aus. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Roßwagerinnen dann offensiver. Doch erste ein direkt verwandelter Freistoß von Lena Dreibach (60.) brachte sie auf die Siegerstraße. Sandra Schlosser (81.) machte nach einem Konter alles klar. Der Anschlusstreffer in der 86. Minute war nur noch ein Schönheitsfleck. „Unser Kampfgeist ist wieder geweckt“, sagt Roßwags Daniela Dertinger.
FV Roßwag: Margret Krieger – Assenheimer (31. Gerst, 40. Brettschneider), Dieterle, Marlin Krieger, Dreibach, Eckerle, Schlosser, Potrick, Verena Lange, Lischka, Dingler.
SV Häfnerhaslach – SC Hohenhaslach 2:4 (1:0)
„Die erste Halbzeit war für uns zum Vergessen. Die Mädels sind ganz schwach ins Spiel gekommen. Die Häfnerhaslacherinnen waren kämpferisch aber auch sehr stark“, erklärt Hohenhaslachs Trainer Andreas Knapp-Prantl. Und sein Gegenüber Stefan Bachmann ergänzt: „Das war eines unserer besten Spiele. Die Mädels haben gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“ Nach 23 Minuten brachte Marisa Dupper die Gastgeberinnen in Führung. Beinahe hätte es sogar zu einer höheren Halbzeitführung gereicht. Doch SCH-Torfrau Janine Brinnig hielt einen Schuss von Alexandra Striegel. Ngilleach dem Seitenwechsel waren auch die Hohenhaslacherinnen im Spiel und erarbeiteten sich einige Torchancen. „Klar, sie haben mehr Druck gemacht. Aber wir waren nicht das schlechtere Team“, erklärt Bachmann. Nach dem Ausgleich durch Vincenza di Rocco (67.) sind bei den Hohenhaslacherinnen dann die Dämme gebrochen. Innerhalb von neun Minuten schraubten sie das Ergebnis auf 4:1. Michaela Beutel (70.) und zweimal Di Rocco (73. und 76.) trafen. Knapp-Prantl: „Wir wissen schon, warum wir Vincenza vorne reinstellen. Sie hat das sehr gut gemacht.“ Die Häfnerhaslacherinnen gaben sich aber nie auf und erspielten sich noch einige Chancen. „Wir waren mit der Führung im Rücken unkonzentriert“, erklärt Knapp-Prantl. Und Bachmann ergänzt: „Mit einer besseren Chancenverwertung wären wir vielleicht noch weiter rangekommen.“ Es traf aber nur noch Stefanie Kunkel (86.).
TSV Häfnerhaslach: Christina Schneider – Brauchle, Julia Schneider, Marisa Dupper, Unfried, Kunkel, Sarah Dupper, Schnaufer (27. Melliou), Striegel (42. Hildebrand), Pötzsch (65. Sabuncoglu), Schumacher (27. Wahl).
SC Hohenhaslach: Brinnig – Jung, Pfaffeneder (60. Azouri, 65. Candir), Wamser (30. Fiedler), Jana Müller (21. Mutter), Häberlein-Rein (34. Herrmann), Friedl, Beutel, Naglo, Di Rocco.

