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Besteht Häfnerhaslach beim Absteiger?

Eine Woche nach dem Sprung an die Tabellenspitze ist Team von Erich Wirth in Unterriexingen zu Gast

  • Der TSV Häfnerhaslach (rechts Nelson Caldas) hat in der Kreisliga B 5 die Tabellenspitze erklommen und ist am Sonntag bei A-Liga-Absteiger TSV Unterriexingen zu Gast. Foto: Nachreiner

    Der TSV Häfnerhaslach (rechts Nelson Caldas) hat in der Kreisliga B 5 die Tabellenspitze erklommen und ist am Sonntag bei A-Liga-Absteiger TSV Unterriexingen zu Gast. Foto: Nachreiner

Mit dem 4:1-Sieg am vergangenen Sonntag hat der TSV Häfnerhaslach die Tabellenführung vom TSV Oberriexingen übernommen. Jetzt ist die Mannschaft aus dem Kirbachtal selbst in der Rolle des Gejagten in der Fußball-Kreisliga B 5. An diesem Sonntag gastiert sie um 15 Uhr beim TSV Unterriexingen, Absteiger aus der A-Klasse und direkt hinter Oberriexingen auf dem dritten Platz.

„Die Unterriexinger sind nur ganz unglücklich aus der A-Klasse abgestiegen“, sagt Erich Wirth, Trainer des TSV Häfnerhaslach. „Und wir spielen bei denen.“ Wirth bemüht sich, vor dem Spitzenspiel der B 5 den Ball flach zu halten. „Die Oberriexinger Mannschaft habe ich kurz vor unserem Spiel einmal anschauen können, die Unterriexinger nicht“, sagt der Häfnerhaslacher Trainer. „Natürlich weiß ich, wie die Unterriexinger spielen und auf welche Spieler man aufpassen muss. Aber es ist immer besser, wenn man als Trainer die Mannschaft vorher einmal gesehen hat.“ Klar ist Wirth auf jeden Fall, wie die gegnerische Mannschaft ausgerichtet ist – ähnlich wie seine eigene. „Dazu muss man nur das Torverhältnis anschauen“, erklärt er. Sowohl Häfnerhaslach (31:13 Treffer) als auch Unterriexingen (29:10) schießen deutlich mehr Tore als sie selbst kassieren.

Wirth ist zuversichtlich, dass dies in der Tendenz auch künftig so bleiben wird. Denn nach einer etwa halbjährigen Zwangspause wegen eines Blutergusses unter der Kniescheibe ist Dennis Toetz wieder im Team. „Er ist überragend wieder eingestiegen und ist in der Abwehr sehr zweikampfstark“, freut sich der Trainer. „Nach dem Oberriexingen-Spiel hat Michel Kowalski über ihn gesagt: ,Da denkst du, du bist vorbei, und auf einmal kommt ein Fuß...‘“ Seit dem 14. Oktober ist zudem Achim Früh spielberechtigt, der bis zum Frühjahr bei Germania Bietigheim in der Bezirksliga gespielt hatte. „Sein Einstand bei uns war phänomenal“, sagt Wirth. „Er hat nach 40 Sekunden das erste Tor geschossen.“ Im weiteren Verlauf des Spiels wurde Früh aus- und später erneut eingewechselt. Wirth: „Dann hat er gleich noch einmal getroffen.“ Diese Verstärkungen und der im Vergleich zur Vorsaison noch einmal bessere Kader lassen den Trainer die aktuellen Spielerausfälle verschmerzen. „Als sich für den vergangenen Sonntag auch noch drei Mann mit Grippe abgemeldet haben, hatte ich kein gutes Gefühl“, gibt er zu. Doch es reichte zum 4:1 gegen den damaligen Tabellenführer. Inwieweit die Erkälteten wieder zur Verfügung stehen, ist noch offen. Ausfallen werden jedenfalls Marvin Bschaden (Syndesmoseband gerissen), Marco Hirsch (Adduktorenproblem) und Erkan Nakis (Außenbanddehnung im Knie). Pascal Völker saß zuletzt zwar auf der Bank, soll aber vorerst noch geschont werden. „Nicht dass er sich gleich wieder verletzt“, sagt Wirth.

Auch wenn der TSV Häfnerhaslach vor Wochenfrist den TSV Oberriexingen geschlagen hat, traut Wirth dem entthronten Tabellenführer am Sonntag wieder einen Sieg zu. „Markgröningen hat noch gar nichts gerissen, da wird Oberriexingen klar gewinnen. Und den Benjamin Langhans darf man keine Sekunde aus den Augen lassen.“ Der SC Hohenhaslach empfängt den TSV Großglattbach. „Kunstrasen und Heimstärke – da gewinnt Hohenhaslach“, sagt Wirth. „Auch wenn Großglattbach gerade erst 2:0 gegen Großsachsenheim gewonnen hat.“ Für die Partie der SF Großsachsenheim gegen den SV Sternenfels erwartet er ein Unentschieden. „Sternenfels ist kämpferisch stark“, sagt Wirth. Und neben dem SC Hohenhaslach ist der SV Sternenfels der einzige Verein, gegen den sich der TSV Häfnerhaslach mit einer Punkteteilung begnügen musste. Dem FV Roßwag traut Wirth einen Heimsieg gegen den TSV Ensingen zu. Und auch wenn er den TSV Phönix Lomersheim II für spielerisch sehr gut hält, glaubt der Häfnerhaslacher Trainer nicht an einen Auswärtssieg gegen den VfB Vaihingen. „Vaihingen ist gerade richtig gut drauf und der Vaihinger Platz ist für spielerisch gute Mannschaften nicht so gut“, sagt Wirth. All diese Spiele sind am Sonntag um 15 Uhr. Am Mittwoch um 19.30 Uhr spielt der FC Gündelbach gegen den SV Illingen II. „Da könnten bei den Illingern Spieler aus der ersten Mannschaft mitspielen“, sagt Wirth und tippt auf ein Remis.

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