Eishockey. Ein Wochenende zum Vergessen liegt hinter den Eishockey-Cracks der Bietigheim Steelers. Das Team aus dem Ellental hatte am Freitagabend zunächst gegen den EHC Freiburg eine 5:6-Pleite kassiert und am Sonntag in der Verlängerung auch noch bei den Ravensburg Towerstars mit 4:5 verloren.
Gegen Freiburg präsentiert sich die Steelers-Abwehr in löchrigem Zustand
Gegen Freiburg setzte es schon früh das erste Gegentor – mitten in einer Drangphase der Steelers. Ein Schuss von Christian Kretschmann prallte an den Rücken des Bietigheimer Keepers Olafr Schmidt und von dort aus ins Tor. Danach nutzten die Gäste einen kapitalen Stockfehler und bauten den Vorsprung durch Christian Billich aus (9. Minute). Wenig später erzielte Fabian Ilestdt sogar das 0:3.
Dann wurde es wild. Bietigheim spielte wie aufgedreht und kam innerhalb von nur drei Minuten zum Ausgleich. Zunächst wurde Jack Dugan freigespielt. Er vollstreckte zum 1:3 (14.). Nicht einmal eine Minute später staubte Sören Sturm zum Anschluss ab (15.). Für den Ausgleich sorgte schließlich Marek Racuk. Das zweite Unterzahlspiel brachte die Steelers allerdings erneut in Rückstand. Louis Majher konnte aus kurzer Distanz einetzen. Im Mitteldrittel führte ein katastrophaler Fehlpass zum 3:5 durch Eero Elo. Bietigheim drängte auf den Anschluss, traf aber nicht. Brett Kemp hämmerte den Puck schließlich aus halbrechter Position in die Maschen – nur noch 4:5. Wieder sorgte eine Unterzahlsituation für ein Gegentor, wieder war Eero Elo der Nutznießer. Racuk fälschte in der Schlussphase einen Schuss von Mike Fischer zum 5:6 ab, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr gelingen.
Bietigheim kann die Führung gegen Ravensburg nicht verteidigen
Immerhin einen Punkt nahmen die Steelers aus Ravensburg mit, auch wenn das Match am Ende mit 4:5 nach Verlängerung verloren ging. Bietigheims Trainer Alexander Dück musste auf Maximilian Söll, Benjamin Zientek, Alex Dostie und Tamas Kanya verzichten. Wieder an Bord war dagegen nach seiner Sperre Bastian Eckl.
Das Spiel begann zunächst verhalten. Nach sechs Minuten besorgte Brett Kemp die Gästeführung und legte drei Minuten später nach Vorlage von Tim Schüle sogar das 2:0 nach (9.). Allerdings zeigte sich Ravensburg wenig beeindruckt und kam durch Mark Russell wenig später zum Anschluss. Im zweiten Drittel nutzten die Hausherren eine Überzahlsituation und glichen durch Odeen Tufto aus. Vier Minuten später schoss Nickolas Latta Ravensburg in Führung.
Im letzten Drittel baute zunächst Robbie Czarnik die Führung weiter aus, doch Brett Kemp gelang umgehend das 3:4. Nach einem Bully-Gewinn ging es dann ganz schnell und Mick Hochreither markierte den Ausgleich (54.). In der Overtime machte Robbie Czernik dann den Deckel drauf. dd

