EishockeySportaufmacher 1

Jubel, Trubel und Heiterkeiten im Ellental

Die Bietigheim Steelers feiern gegen
die Saale Bulls einen Kantersieg.

Eishockey. Mit einem Kantersieg haben die Bietigheim Steelers die heiße Phase der Saison eingeleitet. Im Playoff Achtelfinale um den Aufstieg setzten sich Eishockey-Cracks aus dem Ellental gegen die Saale Bulls mit 11:0 durch und verzückten damit die 3228 Zuschauer in der Ege-Trans-Arena.

Steelers-Coach Alexander Dück musste ohne den verletzten Tim Schüle und den gesperrten Eric Nemec auskommen. Im Tor setzte er auf Olafr Schmidt. Die ersten Minuten begannen beide Teams zurückhaltend. Es waren die Hausherren, die zuerst die Handbremse lösten und mit einem herrlichen Spielzug in Führung gingen. Christoph Kiefersauer tanzte durch die Hallenser Defensive und legte quer auf Tyler McNeely, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (5. Minute). Der Treffer wirkte wie ein Dosenöffner. Bietigheim übernahm das Kommando und sollte es nicht mehr hergeben. Denis Dietmann traf mit einem präzisen Schlenzer zum 2:0, ehe Marvin Drohten eine Minute später zum 3:0 abstaubte. Es ging weiter Schlag auf Schlag. Die überforderten Gäste kassierten binnen weniger Minuten drei weitere Gegentore von Jan Vesely, Christoph Kiefersauer und Bastian Eckl. Die Saale Bulls wechselten im zweiten Drittel den Keeper, während die Steelers etwas Tempo rausnahmen. Gegen Ende des Durchgangs traf wieder Kiefersauer zum 7:0 ins Schwarze. Auch die Reihen drei und vier durften sich auf dem Eis präsentieren.

Kräfte schonen war aber auch im Schlussdrittel nicht angesagt – die Bietigheimer hatten Blut geleckt und trafen noch vier weitere Male ins Hallenser Tor. dd

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