SportBasketball

Wenn nicht in der Liga, dann eben im Pokal

Männerteam der BSG Vaihingen/Sachsenheim überwindet Durststrecke und gewinnt gegen TuS Stuttgart II mit 65:55

  • Jannick Schurr hat sich im Pokalspiel als Topscorer erwiesen und 20 Punkte für die BSG Vaihingen/Sachsenheim geholt. Foto: Archiv/Nachreiner

    Jannick Schurr hat sich im Pokalspiel als Topscorer erwiesen und 20 Punkte für die BSG Vaihingen/Sachsenheim geholt. Foto: Archiv/Nachreiner

„Wir wissen, dass wir den Sieg nicht überbewerten dürfen“, sagt Trainer Oliver Gais nach dem 65:55-Pokalerfolg der BSG Vaihingen/Sachsenheim gegen TuS Stuttgart II. „Aber die Vaihinger Mannschaft hat endlich einmal über weite Strecken dem Gegner ihr Spiel aufgedrückt.“ Und damit sind die BSG-Basketballer eine Runde weiter.

In der Basketball-Landesliga wartet die BSG Vaihingen/Sachsenheim weiter auf ihren ersten Sieg. Da kam das Pokalspiel gegen die zweite Mannschaft von TuS Stuttgart gerade recht. Denn die spielt in der Bezirksliga. „Das ist jetzt zwar kein Maßstab für die Landesliga-Runde“, sagt BSG-Trainer Oliver Gais. „Es war aber wichtig, dass wir unser Spiel gut durchgezogen haben. Die Mannschaft kann eine klare Linie zeigen.“ Das tat sie von der ersten Minute an. „Am Anfang haben wir unsere Stärken ausgespielt“, berichtet der Vaihinger Trainer. „Nach den ersten zehn Minuten haben wir schon mit 28:16 geführt.“ Der Unterschied zu den Spielen aus der Liga war allerdings, dass die BSG die einmal herausgespielte Führung im Verlauf der Begegnung nicht wieder abgab.

Der Zwölf-Punkte-Vorsprung nach dem ersten Viertel war so komfortabel, dass Gais begann, relativ viel zu wechseln. „Jeder sollte spielen“, begründet er seine Vorgehensweise. „Daher kommt es aber auch, dass wir zur Halbzeit nur noch mit sieben Punkten geführt haben.“ 41:34 lagen die Gäste in der Stuttgarter Halle vorne. Die Halle war an diesem Abend ein Thema für sich. Gais: „Sie war alt und hatte einen extrem rutschigen Boden. Spielerisch waren wir die bessere Mannschaft, hatten aber mit den Hallenverhältnissen noch mehr zu kämpfen als die Stuttgarter, die in dieser Halle auch trainieren.“ Zurückhaltung war auch aus dem Grund angesagt, dass die BSG keine weiteren Verletzungen riskieren wollte. „Achim Klenk konnte verletzungsbedingt schon nicht mitspielen“, sagt der Trainer.

BSG Vaihingen/Sachsenheim: Jesser (8), Schelling, Strain (2), Schurr (20), Schneider, Koupidis (12), Hoffmann, Ehmke (13), Weber (10).

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