SportBasketball

Basketballer in der Pflicht

Gegen TuS soll der erste Sieg her

Drei Spiele, drei Niederlagen – die Saison hätte für die Basketballer der BSG Vaihingen/Sachsenheim besser beginnen können. Nur einen Sieg besser steht der Gegner der Mannschaft von Trainer Oliver Gais an diesem Samstag (17 Uhr), TuS Stuttgart, da. „Beide Teams stehen nicht sonderlich gut da. Wir hatten aber das schwerere Auftaktprogramm“, erklärt Gais. Mit dem Heimvorteil im Rücken will der BSG-Übungsleiter allerdings nichts von einer Favoritenrolle der Vaihinger wissen. „Es ist aber die Mannschaft, die wir angreifen und gegen die wir den ersten Saisonsieg anvisieren müssen“, sagt Gais. Die Basketballer zum Erfolg verdammt? „Ich will nach dem schlechten Auftritt in Ingelfingen am vergangenen Wochenende eine Reaktion von der Mannschaft sehen. Ich erwarte vor allem, dass wir in der Defensive sehr aggressiv sind und ein gutes Reboundverhalten an den Tag legen. Wir müssen TuS Stuttgart unter 60 Punkte halten“, erklärt Gais.

Und in der Offensive will der BSG-Trainer mit einfachen Mitteln zum Erfolg kommen. „Die bisherigen Ergebnisse haben gezeigt, dass TuS in der Defensive anfällig ist“, analysiert er. Bisher haben sich die Vaihinger da aber noch nicht mit Ruhm bekleckert. Zwar kann jeder Spieler einen Ausreißer nach oben haben, was die persönliche Punkteausbeute betrifft. Doch noch ist keinem Spieler gelungen, offensiv zwei gute Spiele in Folge hinzulegen. „Dass wir keine Verlässlichkeit bei den Scorern haben, liegt vor allem darin, dass Achim Klenk und Themis Koupidis, die viele Punkte für uns erzielen sollen, lange verletzt waren. Das merkt man ihnen an. Sie haben noch keinen Rhythmus“, berichtet Gais. „Außerdem erkennen die Jungs noch nicht, wenn wir auf einer Position Vorteile haben. Wenn ein Spieler bewiesen hat, dass er an diesem Tag trifft, dann muss er den Ball bekommen. Stattdessen haben wir die Verantwortung weitergeschoben.“

Lösungsansätze für dieses Problem sind einfach. Gais: „Wir müssen erstens einfach spielen. Und zweitens muss ich die erfahrenen Spieler ermuntern, von den Jüngeren auch mal den Ball zu fordern und abzuschließen. Die Jüngeren müssen merken, dass wir Spieler haben, die Verantwortung übernehmen und die Ruhe reinbringen.“

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