Stuttgart - Er ist der frischgebackene Rodel-Olympiasieger im Einsitzer sowie im Team – und hat dem VfB Stuttgart für das Halbfinale des DFB-Pokals das gewünschte Traumlos beschert: Denn Losfee Max Langenhan zog für den Titelverteidiger im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ein Heimspiel, in dem das Team von Trainer Sebastian Hoeneß mit dem SC Freiburg auf den vermeintlich leichtesten Gegner der verbliebenen vier Teams trifft. In der anderen Partie empfängt Bayer Leverkusen den deutschen Rekord-Pokalsieger FC Bayern München.
Die Termine für das Halbfinale des DFB-Pokals, das der VfB nun bereits zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren erreicht hat, sind der Dienstag und der Mitwoch des 21. und 22. April – die genauen Ansetzungen erfolgen erst später nach Absprache mit den übertragenden TV-Sendern. Klar ist bereits jetzt, dass die Partie in der ARD oder im ZDF, also im frei empfangbaren TV, zu sehen ist.
Der VfB hat in der bisherigen Pokal-Spielzeit mit vier Siegen das Semifinale des Wettbewerbs erreicht: Dem knappen Erfolg mit 8:7 im Elfmeterschießen (4:4 nach Verlängerung) bei Eintracht Braunschweig in Runde eins folgten weitere Auswärtssiege beim FSV Mainz 05 (2:0), VfL Bochum (2:0) sowie im Viertelfinale bei Holstein Kiel (3:0).
Der VfB hat den SC Freiburg erst zu Beginn des Februars zuhause in der Bundesliga knapp mit 1:0 besiegt. Der FC Bayern will erstmals seit 2020, als man im Finale Leverkusen mit 4:2 schlug, wieder ins Endspiel.
Das Pokalfinale in Berlin steigt diesmal am 23. Mai (20 Uhr). Der Sieger des DFB-Pokals hat in der Folge-Saison ein Startrecht in der Ligaphase der Europa League. Ist der DFB-Pokalsieger schon über die Bundesliga für die Champions League oder die Europa League qualifiziert, geht der Platz an die Bundesliga, wo er dann gemäß der Abschlusstabelle verteilt wird. Der unterlegene Finalist kann in keinem Fall profitieren.
