Was für ein Jubel in der Stuttgarter Scharrena. Der TSV Weilimdorf hat nach dem 4:1 im ersten Finalspiel beim VfL 05 Hohenstein-Ernstthal (Hot 05) auch das heiß umkämpfte zweite Endspiel mit 4:1 (0:1) gewonnen und hat nach 2019, 2021, 2024 und 2025 zum fünften Mal die Deutsche Futsal-Meisterschaft gewonnen. Damit ist der Club aus dem Stuttgarter Norden alleiniger Rekordmeister und muss sich diese Ehre nicht mehr mit dem Hamburger SV teilen.
1496 Zuschauer hatten am Donnerstagabend für eine stimmungsvolle Atmosphäre gesorgt. Einen Dämpfer gab es allerdings nach zehn Minuten: Die defensiv- und kampfstarken Gäste aus dem Landkreis Zwickau gingen durch Dmytro Sorokin mit 1:0 in Führung.
Nach der Pause besorgte Davud Vehab – seit der Winterpause auch für den 1. Göppinger SV in der Oberliga am Ball – den 1:1-Ausgleich (20.) für das Team von TSVTrainer Vojkan Vukmirovic.
Die hochklassige und enorm temporeiche Partie blieb spannend. Der überlegene TSV blieb am Drücker. Die Überzahlsituation wegen einer Gelb-Roten Karte für die Sachsen nutzte Kennedy Alves Ribeiro zum 2:1 (28.). Lukas Dorfschmid erhöhte auf feine Vorarbeit von Vehab auf 3:1 (34.). Dem überragenden Torwart Philipp Pless gelang mit einem sehenswerten Abschlag ins leere Hot-05-Tor das 4:1 (39.). Kurz danach war Schluss. Und der Jubel kannte keine Grenzen.






