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Slovan Bratislava warnt VfB-Fans vor Ticket-Kauf

Karten für das Slowakei-Gastspiel in der Königsklasse sind rar. Vom Erwerb im Heimbereich rät Slovan aber ab.

Stuttgart - Es ist das mit Abstand kleinste Stadion, in dem der VfB Stuttgart in der Ligaphase der Champions League spielen wird. 22.500 Zuschauer fasst die nationale Fußballarena „Tehelne Pole“, in der die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß am 14. Oktober um 21 Uhr bei Slovan Bratislava gastiert und nur von einer überschaubaren Anzahl an Fans unterstützt werden kann. Lediglich die vorgeschriebenen fünf Prozent der Gesamtkapazität und damit rund 1100 Karten stehen dem VfB für die Partie in der slowakischen Hauptstadt zur Verfügung.

Wie schon beim Stuttgarter Gastspiel in Bratislava in der Königsklasse vor knapp zwei Jahren (3:1) wird es daher keinen Mitgliederverkauf geben. Die gut 400 Inhaber einer Auswärtsdauerkarte haben ihr Ticket sicher, die verbleibenden Karten gehen an die Offiziellen Fanclubs. Viele weitere Interessierte werden leer ausgehen.

Vom Ticket-Kauf außerhalb des Gästebereichs rät der slowakische Erstligist aber nachdrücklich ab. Die Partie sei in Abstimmung mit der Polizei als Risikospiel eingestuft worden, weshalb beim Einlass der auf der Eintrittskarte angegebene Vor- und Nachname mit den Angaben auf dem Ausweisdokument abgeglichen werde.

„Wir bitten Sie daher eindringlich, keine Eintrittskarten für die Heimbereiche zu kaufen“, so der Verein in einer an die VfB-Fans gerichteten öffentlichen Mitteilung: „Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Gemäß den slowakischen Rechtsvorschriften wird Ihnen der Zutritt zu den Heimbereichen nicht gestattet. Nach geltendem slowakischem Recht ist der Veranstalter verpflichtet, Fans, die als Sicherheitsrisiko eingestuft werden, den Zutritt zum Stadion zu verwehren.“ Ein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises bestehe in diesem Fall nicht. Als Heimbereich gelten in dem Spiel sämtliche Blöcke außerhalb des Gästesektors.

Beim Duell im Januar 2025 zwischen Slovan und dem VfB blieb es rund ums Spiel sowie im Stadion weitgehend ruhig – 2010 hatte es indessen in den Play-offs zur Europa League Randale gegeben, als Ultras der Gastgeber versucht hatten, in den VfB-Block einzudringen.

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