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Härtetest in Homburg

Die Stuttgarter Kickers sind unter Trainer Holger Bachthaler in Pflichtspielen ungeschlagen, jetzt wartet eine große Herausforderung.

Stuttgart - Natürlich hinken Vergleiche mit der vergangenen Saison. Der Trainer der Stuttgarter Kickers heißt nicht mehr Marco Wildersinn, sondern Holger Bachthaler. In David Udogu und Melkamu Frauendorf hatten nur zwei Spieler in den ersten drei Regionalligaspielen der vergangenen Saison in der Anfangsformation gestanden, die in der aktuellen Runde auch von Beginn an aufliefen. Der Umbruch ist groß. Dennoch findet sich eine Parallele: Auch in die Spielzeit 2025/26 waren die Blauen mit sieben Punkten aus drei Spielen und zwei Pokalsiegen in die Runde gestartet. Genau wie diesmal.

Im vierten Saisonspiel setzte es in der vergangenen Saison beim 0:3 bei Mainz 05 II die erste Niederlage. Bestehen die Blauen an diesem Samstag (14 Uhr/Waldstadion) beim FC 08 Homburg, wäre dies ein Ausrufezeichen. „Die Aufgabe wird noch einen Tick schwerer als gegen den SC Freiburg II. Homburg bringt auf allen Positionen sehr viel Erfahrung mit, spielt sehr erwachsenen Fußball, es gibt keine Schwachstellen“, stellte Bachthaler fest. Die Partie bei der Mannschaft des erfahrenen Trainerkollegen Roland Seitz wird also zum Härtetest.

Die Personalsituation bei den Blauen ist unverändert. Nico Molinari fehlt weiter krankheitsbedingt. Ob Bachthaler zum vierten Mal mit der gleichen Elf beginnt, ließ der 51-Jährige wie immer offen. „Das entscheiden auch immer die Spieler über ihre Trainingsleistung. Wichtig ist ohnehin nicht, wer beginnt, sondern wie wir als Mannschaft die Spiele angehen“, sagt der Coach.

Steigerungspotenzial ist zweifellos vorhanden. Nach eroberten Bällen sind die Blauen bei den vielen Umschaltmomenten oft nicht präzise genug, um daraus Torchancen zu kreieren. Auf der anderen Seite kassieren sie auf zu einfache Weise zu viele Gegentore.

Ob vor Schließung des Transferfensters am 1. September noch Bewegung in den Kader kommt, ist weiter offen. Losgelöst von der jüngsten Verpflichtung des noch für die U 19 spielberechtigten Mittelfeldspielers Philipp Licht (bisher VfL Wolfsburg) werden Gespräche geführt und wird der Markt sondiert. Auf der Abgangsseite bleibt Offensivmann Nevio Schembri der mit Abstand heißeste Kandidat.

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