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Großes Millionenspiel im DFB-Pokal

Die Stuttgarter haben 2025 das Maximum an Prämien erspielt. Hinzu kommen Zuschauereinnahmen.

Bochum - Noch ist das Jahr 2025 nicht beendet, mit Blick auf den DFB-Pokal lässt sich aber schon jetzt bilanzieren: Es war ein rundum erfolgreiches für den VfB Stuttgart. Nach all seinen sechs Spielen im Wettbewerb konnte der Bundesligist am Ende jubeln, der sich im Mai in Berlin gegen Arminia Bielefeld zum Titelträger krönte und nun durch das 2:0 im Achtelfinale beim VfL Bochum im Pokal überwintern wird.

Das alles rechnet sich auch finanziell – in erster Linie durch die Prämien, die der Deutsche Fußball-Bund ausschüttet. In der Vorsaison gab es alleine 3,4 Millionen Euro für den Sieg gegen den FC Augsburg (1:0) im Viertelfinale, dann 2,9 Millionen Euro für den Erfolg gegen RB Leipzig (3:1) und den Einzug ins Endspiel, schließlich nochmals einen Bonus von 1,4 Millionen für den Titelgewinn.

In dieser Saison liegen die Prämien in der Anfangsphase des Wettbewerbs naturgemäß noch etwas niedriger. Auf dem Weg ins Achtelfinale nahmen die Stuttgarter durch Prämien 1,5 Millionen ein, für den Sieg an der Castroper Straße fließen nun zusätzliche 1,7 Millionen. In Summe ergibt das im Kalenderjahr einen zweistelligen Millionenbetrag – genauer: 10,9 Millionen Euro.

Hinzu kommen Zuschauereinnahmen. Die werden im Pokal zwar zwischen beiden Vereinen (jeweils 45 Prozent) und dem DFB (zehn Prozent) aufgeteilt, ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag kommt aber auch hier für die Stuttgarter zusammen. Dazu trugen wesentlich die beiden Heimspiele in diesem Kalenderjahr gegen die Augsburger und die Leipziger in der Saison 2024/25 bei – schlichtweg, da die MHP-Arena in Bad Cannstatt mit 60 000 Plätzen zu den größten Stadien Deutschlands gehört und die Ticket-Einnahmen entsprechend hoch sind.

Ob nun im Viertelfinale im Februar 2026 das nächste Heimspiel im Pokal ansteht, entscheidet sich am Sonntag (19.15 Uhr/ARD) bei der Auslosung.

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