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Absage droht! Darum steht das Viertelfinale auf der Kippe

Der FC Bayern steht vor einer organisatorischen Herausforderung: Am Mittwoch empfangen die Münchner RB Leipzig im Viertelfinale des DFB-Pokals. Doch ein angekündigter Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr könnte die Austragung des Spiels erheblich erschweren.

  • Der FC Bayern München trifft im DFB-Pokal auf RB Leipzig. Doch kann das Spiel überhaupt stattfinden?Foto: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

    Der FC Bayern München trifft im DFB-Pokal auf RB Leipzig. Doch kann das Spiel überhaupt stattfinden?Foto: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Der FC Bayern München trifft im Viertelfinale des DFB-Pokals in der Allianz-Arena auf RB Leipzig. Termin ist Mittwoch, der 11. Februar 2026. Aktuell besteht die Möglichkeit, dass das Duell um den Einzug in das Halbfinale verschoben wird. Das sind die Hintergründe.

Sorgt der Nahverkehrsstreik für die Absage von Bayern gegen Leipzig?

Streik in München! Nach dem überzeugenden 5:1-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim äußerte sich der FC Bayern am Sonntagabend besorgt über die Situation und schloss auch eine Spielverschiebung nicht aus. Hintergrund ist der von der Gewerkschaft Verdi angekündigte ganztägige Streik, der unter anderem den Nahverkehr in München lahmlegen soll.

„Wir haben die Entscheidung noch nicht gefällt. Wir werden das morgen miteinander besprechen. Und wenn wir glauben, dass das Spiel durchführbar ist, wovon wir alle ausgehen, dann werden wir es natürlich durchführen, weil die Ersatzmöglichkeiten auch sehr überschaubar sind“, sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen.

Dreesen spricht von Ausnahmesituation

Die Partie ist vom DFB für Mittwochabend um 20.45 Uhr in der Münchner Arena angesetzt. Angesichts der besonderen Umstände sprach Dreesen von einer Ausnahmesituation: „Mittwoch haben wir eine Sondersituation.“ Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden hat es bereits Gespräche mit der Münchner Verkehrsgesellschaft, der Polizei und weiteren beteiligten Behörden gegeben. „Wir werden sehen müssen, wie wir das organisieren. Wir werden morgen wieder miteinander sprechen, morgen im Verlauf des Tages auch dann mitteilen, ob und wie wir in der Lage sind“, erklärte Dreesen.

Vor allem die An- und Abreise der Fans bereitet Sorgen

Die MVG prüft derzeit, wie möglichst viele Zuschauer auch ohne U-Bahn-Verbindung zur Allianz Arena gelangen könnten. Denkbar sei eine eingeschränkte Anbindung mit Bussen, sagte ein Sprecher. Das Stadion bietet Platz für 75.000 Zuschauer. Dreesen verwies insbesondere auf die Probleme nach dem Spiel. Eine wirkliche Lösung gebe es nicht. Man könne nicht 30.000 Menschen, die üblicherweise mit dem öffentlichen Nahverkehr anreisen, auf anderem Weg ins Stadion bringen. Selbst bei einer großen Zahl zusätzlicher Busse fehlte es an Platz – diese benötigten „unglaublich Platz“.

Unabhängig von der organisatorischen Unsicherheit ist die Partie medial fest eingeplant. Das Viertelfinale zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig wird live von Sky und der ARD übertragen, beide Sender haben das Spiel fest in ihren Programmen vorgesehen.
 

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