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"Wer nicht wählt, kann nichts verändern"

Aus den Wahllokalen

  • Wahlhelfer im Wahllokal Grundschule Aurich (von links): Margit Fox-Rappold, Hans Rentschler und Maxi Heidt. Foto: Rücker

    Wahlhelfer im Wahllokal Grundschule Aurich (von links): Margit Fox-Rappold, Hans Rentschler und Maxi Heidt. Foto: Rücker

  • Kuchenverkauf des Elternbeirats vor der Grundschule in Aurich. Foto: Rücker

    Kuchenverkauf des Elternbeirats vor der Grundschule in Aurich. Foto: Rücker

  • Im Wahllokal im Vaihinger Bürgeramt ist schon um die Mittagszeit recht viel los. Foto: Banholzer

    Im Wahllokal im Vaihinger Bürgeramt ist schon um die Mittagszeit recht viel los. Foto: Banholzer

  • Mehr als 60 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zählen in der Vaihinger Feuerwehr die eingegangenen Briefwahlunterlagen. Foto: Kauer

    Mehr als 60 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zählen in der Vaihinger Feuerwehr die eingegangenen Briefwahlunterlagen. Foto: Kauer

  • Dagegen ist es im Illinger Rathaus bis zum Nachmittag eher ruhig. Foto: Müller

    Dagegen ist es im Illinger Rathaus bis zum Nachmittag eher ruhig. Foto: Müller

  • In der Hochdorfer Gemeindehalle wird auch kurz vor 18 Uhr noch abgestimmt. Foto: Rieger

    In der Hochdorfer Gemeindehalle wird auch kurz vor 18 Uhr noch abgestimmt. Foto: Rieger

Vaihingen/Eberdingen/Illingen. Beim Kurzbesuch im Wahllokal in der Auricher Grundschule kurz vor 12 Uhr berichtet Wahlhelferin Margit Fox-Rappold von einer „sehr sehr hohen Wahlbeteiligung“. Es seien auch mehr als 40 Prozent, die Briefwahl beantragt haben, was an einem Vermerk im Wählerverzeichnis ersichtlich sei. Ganz viele im Wahlraum hätten gesagt, „sie sind gespannt, wie es ausgeht“, erzählt die Wahlhelferin. Und viele würden, was außergewöhnlich sei, nicht nur wählen, sondern auch ein Statement abgeben, nämlich dass sie hoffen, dass das Ergebnis der Demokratie zuträglich sei. Auch beim Kuchenverkauf des Elternbeirats vor der Grundschule schlägt sich die hohe Wahlbeteiligung nieder. Um zehn Uhr startete der Kuchenverkauf, sagt Elternbeirätin Nina Dietz, und die meisten der 20 selbstgebackenen Kuchen sind schon weg. „Es waren schon sehr viele Wähler da“, sagt Elternberiätin Nina Dietz. Mit angepackt haben Eltern und Helfer vom Elternbeirat, verkauft wird auf Spendenbasis für die Klassenkassen und Faschingsberliner für die Kinder.

Ganz ähnlich sieht es kurz vor der "Halbzeit" im Wahllokal im Vaihinger Rathaus aus. "Es ist einiges los", sagen dort die Wahlhelferinnen. Die Wahlbeteiligung beläuft sich auf rund 40 Prozent.

Viel zu tun: Briefwahlunterlagen werden in der Vaihinger Feuerwehr kontrolliert

Zwar wird die Briefwahl auch erst um 18 Uhr ausgezählt, doch schon am Nachmittag laufen die Vorbereitungen: In den Räumen der Feuerwehr Vaihingen haben sich mehr als 60 Wahlhelferinnen und -helfer versammelt, die seit 15 Uhr dabei sind, die bis dahin eingegangenen Briefe zu zählen, dann zu öffnen und den Wahlschein zu kontrollieren. Ist mit ihm und dem separaten, verschlossenen Umschlag, in dem der Stimmzettel steckt,  alles korrekt, kommt der Umschlag mit dem Stimmzettel in eine Urne. Die wird um 18 Uhr geleert und dann wird mit der eigentlichen Auszählung begonnen.

Eher ruhig geht es im Wahllokal im Illinger Rathaus zu

Recht ruhig geht es am späten Nachmittag im Wahllokal des Illinger Rathauses zu. "Die Briefwahl ist aber stark", sagen die Wahlhelfer und erzählen, dass insbesondere am Morgen an der Urne wenig los war. Auch viele Wähler und Wählerinnen wundern sich, dass so wenig los ist, und fragen nach der Wahlbeteiligung.

Kurz vor Schließung der Wahllokale huschen um 17.45 Uhr noch einige Wählerinnen und Wähler in die Hochdorfer Gemeindehalle. Eine junge Familie – Mama, Papa, zwei kleine Kinder – war den ganzen Tag mit der Uroma unterwegs und hat es mit dem Bus gerade noch rechtzeitig zum Abstimmen in die Wahlkabinen geschafft. „Ja, das war uns wichtig“, sagt die Mutter auf Nachfrage. „Wer nicht wählt, kann nichts verändern.“ Die Wahlbeteiligung liegt in einem der zwei Wahllokale hier bei mehr als 80 Prozent, hat eine Wahlhelferin ausgerechnet. Wenngleich man merke, dass weniger Menschen vor Ort abstimmten: Von rund 3800 Wahlberechtigten hier hätten 1600 Briefwahl beantragt. „Das Interesse an der Wahl ist da“, sagt Jörg Lange, ebenfalls Wahlhelfer. Der gesamte Wahltag sei entspannt und ruhig abgelaufen.

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