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Polizeipräsidium Pforzheim warnt: Feuerwerk und Alkohol sind eine gefährliche Kombination

Einen verantwortungsbewussten Umgang mit Feuerwerk mahnt das Polizeipräsidium Pforzheim püntklich zum Jahreswechsel an - und warnt vor allem vor dem Böllern unter Alkoholeinfluss.

  • Die Polizei empfiehlt: Zum Jahreswechsel sollte trotz Feierlaune auf die Sicherheit geachtet werden. Archivfoto: VKZ/Küppers

    Die Polizei empfiehlt: Zum Jahreswechsel sollte trotz Feierlaune auf die Sicherheit geachtet werden. Archivfoto: VKZ/Küppers

Pforzheim (p). Gerade zum Jahreswechsel trifft man sich gerne in gemütlicher Runde und trinkt das ein oder andere Glas Alkohol. Aus ein oder zwei Gläsern werden auch schnell einmal mehr. Danach geht man vor die Tür und zündet das Silvesterfeuerwerk. Doch diese Kombination kann schnell unüberlegt und gefährlich enden, weiß die Polizei und appelliert daher an alle, verantwortungsbewusst mit Feuerwerk umzugehen, „für die eigene Sicherheit und die der Mitmenschen“.

Abstand zu Feuerwerk halten

Denn jedes Jahr komme es zu zahlreichen Unfällen durch riskantes Verhalten mit Silvesterböllern. Als wichtige Hinweise nennt die Polizei: Selbstgebaute oder manipulierte Böller sind verboten. Feuerwerk ist in der Regel nur am 31. Dezember und 1. Januar erlaubt. Die jeweiligen Kommunen können jedoch abweichende Regelungen haben. Sogenannte Polenböller sind besonders gefährlich und in Deutschland verboten. Laut Polizei sollte man außerdem darauf achten, Feuerwerk nicht in der Nähe von Tieren und niemals in der Nähe von Menschenansammlungen zu zünden. Feuerwerksreste sollten ordnungsgemäß entsorgt werden.

Fehleinschätzungen unter Alkoholeinfluss

Mit steigendem Alkoholkonsum sinke die Hemmschwelle für riskantes Verhalten: Situationen werden schneller falsch eingeschätzt, Konflikte können leichter eskalieren, Worte fallen unbedachter und Entscheidungen werden impulsiver. Die Polizei empfiehlt daher, Alkohol bewusst zu konsumieren und eigene Grenzen zu kennen. Konfliktträchtige Situationen sollte man am besten frühzeitig verlassen oder sich Unterstützung holen.

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