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Neue Müllbehälter für den Ludwigsburger Schlosshof
Beschäftigte der Vinzenz-von-Paul-Werkstatt der Stiftung Haus Lindenhof aus Schwäbisch Gmünd haben für das Residenzschloss Ludwigsburg neue Müllbehälter angefertigt. Die Behälter sorgen laut Schlösserverwaltung nun dafür, dass der historische Schlosshof sauber bleibt und sich die zahlreichen Besucherinnen und Besucher weiterhin wohlfühlen. Mit diesem Auftrag hat die Schlossverwaltung Ludwigsburg bewusst eine gemeinnützige Einrichtung aus der Region unterstützt, die alte Menschen und Menschen mit Behinderung fördert. Stephan Hurst, der Leiter der Schlossverwaltung Ludwigsburg, erläutert: „Da unsere bisherigen Müllbehälter in die Jahre gekommen waren, haben wir uns auf die Suche nach einem neuen Produkt gemacht. Dabei sind wir auf die Stiftung Haus Lindenhof gestoßen.“ Die Entscheidung sei dann schnell getroffen worden: „Wir unterstützen gerne gute und qualitativ hochwertige Arbeit. Und wenn damit auch noch ein kirchliches Sozialunternehmen aus der Region gefördert wird, das sich aktiv für die Gesellschaft einsetzt, freut es uns umso mehr.“ Die Stiftung Haus Lindenhof wurde 1971 von der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Caritasverband der Diözese ins Leben gerufen. Heute gehören mehr als 100 Angebote an 67 Standorten zur Stiftung Haus Lindenhof. Mit großem Engagement haben die Beschäftigten der Vinzenz-von-Paul-Werkstatt in den vergangenen Monaten die 15 Müllbehälter für das Residenzschloss produziert. Einer der Beschäftigten erzählt: „Die Arbeit hat mir großen Spaß gemacht. Ich war sehr gespannt, wie sich die Mülleimer vor Ort im Schlosshof machen.“ Die Motivation der Werkstatt erläutert Leiter Oliver Baum so: „Als Werkstatt für Menschen mit Behinderung möchten wir den Sozialraum und die Arbeitswelt mitgestalten. Jeder Mensch wird bei uns ganz individuell gefördert. Dabei wollen wir nicht als separiertes Arbeitsangebot fernab der ‚normalen’ Arbeitswelt wahrgenommen werden, sondern zeigen, dass auch unsere Arbeit Teil des großen Ganzen ist. Daher haben wir uns auch sehr über den Auftrag gefreut.“ Foto: SSG
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