Pforzheim (p). Zu einem größeren Polizeieinsatz ist es am Dienstagmorgen in der Maximilianstraße in Pforzheim gekommen. Dabei wurde eine Person festgenommen. Hintergrund des Einsatzes war laut Polizei ein Vorfall, der sich am 28. Juli in der Innenstadt von Pforzheim ereignet haben soll. Nach den bisherigen Ermittlungen war ein 23-Jähriger damals zur Mittagszeit vor drei Personen in eine Gaststätte geflüchtet und hatte sich im Anschluss in einen Kellerraum begeben. Dort soll er durch zwei seiner Verfolger massiv attackiert worden sein. Dabei sollen ihm unter anderem mehrere Schläge mit einer Axt gegen das Schienbein versetzt worden sein, sodass er in einem Krankenhaus versorgt werden musste. Im Anschluss an die Tat flohen die Angreifer.
Im Rahmen der Ermittlungen ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen drei Männer im Alter von 25, 26 und 27 Jahren. Die Pforzheimer Zweigstelle der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkte daraufhin Haftbefehle wegen Flucht beziehungsweise Fluchtgefahr gegen den 26- und den 27-Jährigen. Ihnen wird der Angriff mit der Axt zur Last gelegt.
Bereits am Montag wurde der 27-jährige Tatverdächtige festgenommen und dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Pforzheim vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug, der 27-Jährige befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Am Dienstag erfolgte sodann gegen 11.30 Uhr die Durchsuchung einer Wohnung in Pforzheim, in die Spezialeinsatzkräfte einbezogen waren. Dabei kam es zur vorläufigen Festnahme des 25 Jahre alten Tatverdächtigen, der nach bisherigen Erkenntnissen allerdings nicht bei den Gewalthandlungen im Keller der Gaststätte mitgewirkt hat. Er wurde später wieder auf freien Fuß gesetzt.
Der dritte Tatverdächtige wurde weder in der durchsuchten Wohnung noch in dem umliegenden Gebiet angetroffen. Die Ermittlungen zu seinem Aufenthaltsort und dem Tatmotiv dauern derzeit an.






